Handball: Wetzlar stellt Geschäftsführer Allendorf frei
Die Hessen liegen derzeit sieglos am Tabellenende. Deshalb muss der sportliche Leiter Michael Allendorf gehen.
Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat in der sportlichen Krise personelle Konsequenzen gezogen. Wie die Hessen mitteilten, wurde Sport-Geschäftsführer Michael Allendorf mit sofortiger Wirkung freigestellt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung des Aufsichtsrats sei „die bislang nicht zufriedenstellende sportliche Entwicklung der Mannschaft sowie unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige sportliche Ausrichtung des Vereins“.
Die HSG liegt nach elf Spieltagen sieglos am Tabellenende und befindet sich mit nur zwei Punkten in akuter Abstiegsgefahr. Man wolle mit der Entlassung von Allendorf „neue sportliche Impulse setzen und die Voraussetzungen für das Erreichen des vorrangigen Saisonziels Klassenerhalt verbessern“.
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Über eine mögliche Nachfolge-Regelung machte der Verein zunächst keine Angaben. Allendorf hatte das Amt in Wetzlar erst im Februar 2026 angetreten.