Andreas Wolff wütet nach Derby – DHB reagiert

Andreas Wolff wütet nach Derby – DHB reagiert

Andreas Wolff geht nach dem umstrittenen Ende des Nordderbys auf die Barrikaden. Nach seiner heftigen Schiedsrichter-Kritik hat nun der DHB Stellung bezogen und die Entscheidung zum aberkannten Kieler Siegtreffer verteidigt.

Nach den heftigen Vorwürfen von Andreas Wolff hat der Deutsche Handballbund (DHB) die umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung im Nordderby zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt verteidigt.

Das Spitzenspiel der Handball-Bundesliga war am Samstag 31:31 ausgegangen. Sekunden vor dem Ende hatte Nationalspieler Julian Köster vermeintlich den 32:31-Siegtreffer für Kiel erzielt. Nach Videobeweis wurde das Tor jedoch wegen eines Schrittfehlers im Vorfeld aberkannt.

DHB reagiert auf Wolff-Frust

Wolff hatte anschließend deutliche Kritik am Schiedsrichter-Gespann Julian Köppl und Dennis Regner geübt. Den Kieler Nachrichten sagte der Nationaltorhüter: „Heute haben sie so weit zurückgespult, bis sie irgendetwas gegen uns pfeifen konnten, und wurden belohnt, dass sie dann auch noch etwas gefunden haben.“

Am Sonntag reagierte der DHB nun mit einer offiziellen Stellungnahme zum Einsatz des Videobeweises. Darin heißt es: „Im Nordderby Kiel gegen Flensburg haben die Schiedsrichter den Videobeweis zur Beurteilung eines möglichen letzten Treffers des THW Kiel korrekt eingesetzt.“

Wolff stellt Schiedsrichter-Qualität infrage

Laut den HBL-Richtlinien führe der Videobeweis zu einer „Gesamtbewertung des Spielzugs“ und nicht ausschließlich zur Prüfung eines möglichen Übertritts des Torschützen. Der Verband stellte zudem klar: „Der Schrittfehler des Passgebers war klar erkennbar, so dass das Tor nicht anerkannt werden konnte.“

Wolff hatte nach dem Spiel nicht nur die konkrete Entscheidung kritisiert, sondern dem Schiedsrichter-Duo grundsätzlich fehlende Qualität vorgeworfen. „Wir haben viele gute Gespanne in Deutschland, dieses heute gehört nicht dazu“, sagte der Keeper. Zudem erklärte er: „Für die Qualität, die diese Mannschaften in diesem Spiel an den Tag gelegt haben, war die Schiedsrichterleistung einfach nicht ausreichend.“

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.