Diese Worte klingen wie eine Warnung

von SID
Diese Worte klingen wie eine Warnung

Der deutsche Meister setzt gleich zum Saisonauftakt ein Ausrufezeichen. Die Worte von Trainer Bennet Wiegert klingen wie eine Warnung.

Als die Handball-Bundesliga schon die erneute Magdeburger Dominanz fürchtete, blieb Bennet Wiegert ganz ruhig. „Wir sind sehr glücklich, dass wir uns diesen Bonus für die deutsche Meisterschaft holen konnten“, sagte der Trainer des SC Magdeburg nach dem deutlichen 38:31 (20:15) im Supercup gegen die Füchse Berlin mit ausdrucksloser Miene und fügte fast warnend an: „Das soll uns helfen, an unsere Qualität zu glauben.“

Wir groß diese ist, war am Samstag in München einmal mehr deutlich geworden. Der deutsche Meister ließ dem Pokalsieger aus Berlin kaum eine Chance und sicherte sich höchst souverän den ersten Supercup seit 25 Jahren.

Auch Wiegert selbst war „beeindruckt, wie ready die Jungs waren und wie sehr sie diesen Siegeswillen ausgestrahlt haben“, sagte der 44-Jährige. Aber: „Wir bleiben trotzdem ruhig und bescheiden und wollen einfach so weiter machen.“

„Kann das Limit nicht sehen“

Es müsse, ergänzte Wiegert, „der Hunger für das Nächste da sein. Unser Level an instrinsischer Motivation ist extrem hoch. Wenn wir den nötigen Grad an Einstellung finden, den wir heute mitgebracht haben, dann kann das groß werden und dann kann ich das Limit nicht sehen.“

Die Konkurrenz ist jedenfalls gewarnt. „Wir versuchen, jeden Tag unsere Ausgangslage zu verbessern“, gab sich Füchse-Trainer Nicolej Krickau kämpferisch, fügte aber an: „Heute war der Abstand groß.“