Meckes: Quali-Spiele als „Chance, sich für die WM zu beweisen“

von SID
Meckes: Quali-Spiele als „Chance, sich für die WM zu beweisen“

Für die deutschen Handballer wirft vor den Spielen in der EM-Quali die Heim-WM ihre Schatten voraus. Das "Kribbeln" fängt schon an.

Vier Länderspiele stehen noch an, 71 Tage sind es noch bis zur Weltmeisterschaft im eigenen Land: Das Highlight ist bei Deutschlands Handballern beim Wiedersehen in Berlin schon allgegenwärtig. „Natürlich wirft die Weltmeisterschaft ihre Schatten voraus, das ist ganz klar. Es ist für die Spieler auch eine Chance, sich für die WM zu beweisen“, sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes in einer Medienrunde.

Die Mannschaft nehme die anstehenden Aufgaben dennoch „Schritt für Schritt“, sagte Meckes. Zunächst stehen in dieser Woche zwei Spiele in der EM-Qualifikation für die Endrunde 2028 an. In Berlin spielt Deutschland erst gegen Belgien (20.30 Uhr/ProSieben und Dyn) und am Sonntag dann in Presov gegen die Slowakei (18 Uhr/ARD). Sowohl das langsame Einspielen für die WM als auch die Quali-Aufgaben seien „sehr, sehr wichtig“.

Für die Spieler schwinge beim Wiedersehen fünfeinhalb Monate nach dem letzten Länderspiel schon „sehr viel“ WM-Flair mit, sagte Rückraumspieler Marko Grgic von der SG Flensburg-Handewitt: „Es ist die letzte Woche vor der WM-Vorbereitung und der WM an sich. Man spürt ein gewisses Kribbeln und eine Ahnung, dass man in der Woche alles geben muss.“

Auch wenn den Spielern noch einige Wochen bleiben, um sich in der Bundesliga mit guten Leistungen für den WM-Kader von Bundestrainer Alfred Gislason zu empfehlen, sei der Lehrgang „mit die letzte Chance, sich im Kreise der Mannschaft zu beweisen“, sagte Grgic. Der Gedanke an das Turnier im eigenen Land sorge eher für enorme Vorfreude anstatt für Druck: „Man will alles geben und dabei sein.“