Ronaldo-Comeback wohl beschlossen
"So sollte es für Cristiano Ronaldo nicht laufen"
Der Superstar hatte zuletzt für einen Eklat gesorgt, doch nach einer Entschuldigung kehrt er in den Kader zurück.
Superstar Cristiano Ronaldo steht nach seinem Zerwürfnis mit Nationaltrainer Jorge Jesus vor seinem Comeback in Portugals Nationalmannschaft. Der 41-Jährige gehört nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP dem vorläufigen Kader für die Nations-League-Spiele gegen Dänemark (14. November) und Wales (17. November) an. Das Aufgebot soll am 6. November offiziell bekannt geben werden.
Ronaldo hatte Ende September für einen Eklat gesorgt, nachdem er das Trainingslager der Portugiesen im Streit mit Jesus vorzeitig verlassen hatte. Anschließend warf der Angreifer von Al-Nassr dem Coach vor, sein Wort gebrochen zu haben, ihm Einsatzzeit zu gewähren. Der portugiesische Verband belegte Ronaldo deshalb mit einer 30-tägigen Sperre und einer Geldstrafe von 255 Euro.
Ronaldo entschuldigte sich – Rückkehr nie ausgeschlossen
Die Sanktion wurde rückwirkend ab dem 30. September verhängt und läuft damit Ende Oktober aus. Ronaldo entschuldigte sich später bei Mitspielern und Fans, betonte aber, seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzen zu wollen. Jesus hatte eine Rückkehr zuletzt nicht ausgeschlossen.
Titelverteidiger Portugal hat bisher alle vier Nations-League-Spiele gewonnen, drei davon ohne Ronaldo, und sich bereits zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase für das Viertelfinale qualifiziert.
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Ronaldo, der 2003 im Alter von 18 Jahren sein Debüt für Portugal gab, hatte zuletzt erklärt, dass dies „wahrscheinlich“ sein letztes Jahr als Fußballprofi sein werde.