Schult: Zu wenige Charakterköpfe
Nationaltorhüterin Almuth Schult beklagt sich über die fehlende Mentalität im deutschen Team. Auch müsse Deutschland Führungspersönlichkeiten fördern.
Deutschlands Nationaltorhüterin Almuth Schult waren auch mentale Schwächen verantwortlich für das Viertelfinal-Aus bei der WM in Frankreich.
„Wir müssen lernen, die Mentalität hochzuhalten, auch in schwierigen Momenten“, sagte die 28-Jährige im ZDF-Interview drei Tage nach dem Turnier-K.o. gegen Schweden (1:2).
WM-Torjägerinnen: White und Morgan an der Spitze
Schult: Brauchen mehr Charakterköpfe
Das verjüngte Team müsse „wachsen, wir waren eine Mannschaft mit relativ wenig Turniererfahrung, mit vielen jungen Spielerinnen, die sich gut präsentiert haben“, betonte Schult.
Die 64-malige Nationalspielerin bemängelte ein generelles Problem in Deutschland, was die Entwicklung und Förderung von Führungspersönlichkeiten angeht.
Weitere News
„Das merkt man auch im Männerfußball, dass die Charakterköpfe weniger werden“, sagte Schult, „daran muss der deutsche Fußball allgemein wieder arbeiten, dass Charakterköpfe auf dem Platz sind, die in den entscheidenden Situationen Verantwortung übernehmen.“