Kimmich-Debatte „noch nicht zu Ende“

von SID
Kimmich? "Das Leben ist jetzt anders für ihn"
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Kimmich? "Das Leben ist jetzt anders für ihn"

Bundestrainer Jürgen Klopp beruft am Donnerstag seinen Kader. Joshua Kimmich rückt schon vorher wieder in den Fokus.

Thomas Hitzlsperger erwartet weitere Debatten über die Rolle von Kapitän Joshua Kimmich in der deutschen Nationalmannschaft. „Die Diskussion ist meines Erachtens noch nicht zu Ende“, sagte der ehemalige Nationalspieler im kicker-Interview. Kimmich sei bekannt für seinen Ehrgeiz und sei immer eingesprungen, wenn er gebraucht wurde, so Hitzlsperger: „Aber er ist auch schon lange Teil einer erfolglosen DFB-Elf, und somit ist es legitim, andere Optionen auszuprobieren.“

Über Kimmichs Rolle und seine Zukunft im DFB-Team war während und nach der vergangenen Länderspielphase hitzig diskutiert worden. „Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören“, hatte Kimmich danach erklärt.

Joshua Kimmich steht wie immer im Fokus
Joshua Kimmich steht wie immer im FokusJoshua Kimmich steht wie immer im Fokus© IMAGO/pepphoto

Der Münchner hatte dem deutschen Rekordmeister zuletzt wegen des Todes seines Vaters gefehlt. Zum Klassiker gegen Borussia Dortmund (2:2) war er zurückgekehrt, und er stand auch beim Sieg in der Champions League am Dienstagabend bei Atlético Madrid (2:0) auf dem Platz.

Holt Klopp Füllkrug zurück ins DFB-Team?

Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert am Donnerstag seinen Kader für die Nations-League-Spiele in Serbien (13. November) und drei Tage später gegen die Niederlande. Kimmich wird dabei sein, spannend ist die Frage, ob Klopp den formstarken Bremer Torjäger Niclas Füllkrug (33) beruft.

„Ich würde es Niclas Füllkrug gönnen, wieder für die Nationalmannschaft zu spielen. Und dennoch ist der Plan auf die EM 2028 ausgerichtet. Jetzt mit jüngeren Spielern etwas aufzubauen, dafür gibt es gute Gründe. Eine Nominierung Füllkrugs wäre verdient, aber alle Sturm-Hoffnungen auf seinen Schultern ruhen zu lassen, würde von mangelnder Weitsicht zeugen“, sagte Hitzlsperger.