Tresoldi-Entscheidung? Das sagt Klopp
Diese Klopp-Rede hat es in sich
Nicolò Tresoldi gehört auch unter Jürgen Klopp nicht zur deutschen A-Nationalmannschaft. Was es damit auf sich hat, erklärt der neue Bundestrainer nun selbst.
Nicolò Tresoldi gehört nicht zum ersten Aufgebot von Jürgen Klopp. Dass der Mittelstürmer von Club Brügge im 44 Spieler starken Doppelkader des neuen Bundestrainers nicht zu finden ist, ist aber keine Entscheidung gegen die deutsche Nationalmannschaft.
Dies teilte DFB-Pressesprecherin Franziska Wülle auf einer Pressekonferenz von Jürgen Klopp mit. Der Coach selbst nannte weitere Details zu dem 22-Jährigen, der auch für Italien spielen könnte – sich aber bisher nicht auf eine Nation festgelegt hat.
„Für einen jungen Kerl ist das wahnsinnig schwierig. Es geht nunllkommanull darum, dass er morgens aufsteht und die eine oder die andere Nationalhymne singen will. Sondern es geht um ganz viele Dinge“, meinte Klopp über den Angreifer, der 24 Mal für die deutsche U21 aufgelaufen ist.
Klopp will Tresoldi noch Zeit geben
Man wolle „gar keinen Druck machen bei dem Burschen. Wir wollen Perspektiven aufzeigen. Nicht nur Nico aber eben auch Nico. Wann man die Möglichkeit hat, sich da noch ein bisschen mehr Zeit zu geben, dann macht das absolut Sinn. Das war bei Nico so.“
Tresoldi spielt seit der U19 für Deutschland, für die A-Mannschaft ist er bisher noch nicht nominiert worden. In der laufenden Saison kommt der bei Hannover 96 ausgebildete Stürmer auf acht Einsätze und fünf Tore.
Klopps erster DFB-Kader