Diesen Satz bereut die WM-Expertin
Nagelsmann? Hier gesteht sich Völler einen Fehler ein
Friederike „Fritzy“ Kromp rudert bei ihrer Kritik an Julian Nagelsmann zurück. Die Werder-Trainerin blickt auf ihre viel beachteten Aussagen zu Nick Woltemade zurück und schlägt nun deutlich versöhnlichere Töne an.
TV-Expertin Friederike „Fritzy“ Kromp hat ihre harte Kritik am ehemaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft relativiert. Die Trainerin der Werder-Frauen erklärte, dass sie einige ihrer damaligen Aussagen heute so nicht mehr formulieren würde.
Kromp hatte Nagelsmann nach dem Aus gegen Paraguay scharf angegriffen. Hintergrund war der Einsatz von Nick Woltemade, der bei der WM lange keine Rolle gespielt hatte, im Elfmeterschießen aber Verantwortung übernehmen sollte und vom Punkt scheiterte. Damals sagte Kromp im ZDF, man habe den Angreifer „gefühlt gekillt“ und machte dafür die Entscheidungen des Trainerteams verantwortlich.
Nagelsmann-Kritik? „Hätte es anders ausdrücken sollen“
Im Gespräch mit der Bild blickte die 41-Jährige nun auf ihre Aussagen zurück. Demnach bereut sie insbesondere die Wortwahl von damals: „Ich war in dem Moment emotional. Ich habe es zwar genauso gefühlt, aber am Ende hätte ich es anders ausdrücken sollen.“
Zugleich machte Kromp deutlich, dass ihre Kritik nicht persönlich gegen Nagelsmann gerichtet gewesen sei: „Julian ist ein Kollege und über Kollegen spricht man nicht schlecht. Trotzdem war ich sehr betroffen von der Situation.“
Die Diskussion um Woltemades Rolle hatte nach dem Turnier für großes Aufsehen gesorgt. Kromp gehörte damals zu den prominentesten Kritikerinnen des Bundestrainers und hatte vor allem die fehlende Turnierpraxis des Offensivspielers vor dessen entscheidendem Elfmeter thematisiert.
Mittlerweile schlägt die Werder-Trainerin deutlich moderatere Töne an und ordnet ihre damaligen Aussagen selbstkritisch ein. Die Debatte um Nagelsmanns Personalentscheidungen bleibt damit zwar Teil der Aufarbeitung des Turniers, Kromp distanziert sich jedoch von der Schärfe ihrer damaligen Formulierungen: „Auch wenn es eine ehrliche Aussage war, hätte ich es, im Nachhinein betrachtet, lieber anders formuliert.“
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