Werder-Coach weist Mbangula zurecht
Schock bei Werder! Tribünen-Einsturz in Bremen
Werder Bremen ist im Pokal eine Runde weiter. Der Königstransfer aus der letzten Saison kann aber nicht überzeugen. Von seinem Trainer bekommt Samuel Mbangula einen Denkzettel verpasst.
Beim Pokalspiel von Werder Bremen gegen den LSK Hansa wusste das Team an der Weser trotz des 3-0 Sieges nicht wirklich zu überzeugen. Daniel Thioune kritisierte aber vor allem den Youngster Samuel Mbangula. „Ich habe ihn ausgewechselt, weil wir nicht zufrieden waren“, erklärte Thioune nach dem Spiel.
Die „Umsetzung des Matchplans“ sei ihm nicht gelungen. Vor allem das Positionsspiel des Flügelspielers gefiel seinem Coach nicht: „Er war zu viel abgekippt, war in Räumen in der Außenposition, wo er nicht gefährlich ist, wo er auch nicht für Torgefahr sorgen kann. Er sollte deutlich weiter oben stehen“. Das soll wohl auch eine Warnung für die kommende Saison sein.
„Das hat heute nicht den Eindruck gemacht, dass er noch mehr Spielminuten sammelt. Sondern er muss jetzt ein bisschen mehr arbeiten, sich anbieten, unverzichtbar machen“, warnte Thioune seinen Tempodribbler.
Ein Hoffnungsträger mit taktischen Lücken
Nicht zum ersten Mal muss sich Mbangula scharfe Kritik seines Trainers anhören. Schon in der Vorsaison gab es enttäuschte Worte nach einem Bundesliga-Spiel gegen Köln. Damals war es die Defensivarbeit, mit der dieser haderte: „Defensiv hat er obendrein die eine oder andere Lücke offenbart“.
Ob sich das Formtief Mbangulas mit in die Saison zieht, bleibt abzuwarten. Letzten Sommer wurde er mit vielen Hoffnungen für zehn Millionen Euro aus Turin an die Weser geholt.
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Er ist somit der zweitteuerste Neuzugang in der Geschichte Werder Bremens. Eine beachtliche Investition für die Werderaner. Das Vertrauen seines Trainers konnte er bisher nur zu Teilen belohnen. In 26 Bundesliga-Partien verzeichnete er bisher drei Tore und vier Vorlagen.