Rot bei Comeback-Erfolg

von SID
Tief in der Nachspielzeit entlädt sich sein Frust

Tief in der Nachspielzeit entlädt sich sein Frust

Der Karlsruher SC liegt in der ersten Pokalrunde zunächst hinten, kämpft sich aber dank einer starken zweiten Halbzeit noch in die nächste Runde. Die Partie endet unschön.

Der Karlsruher SC hat sich nach einem Kraftakt in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Der Zweitligist gewann beim Drittligisten Preußen Münster nach Rückstand 2:1 (0:1) und verdiente sich den Erfolg durch eine starke zweite Halbzeit. In einem engen Duell sorgte Sebastian Jung (81.) mit seinem Treffer spät für die Entscheidung.

Zuvor hatte Montell Ndikom (35.) Münster in Führung geschossen, doch Marvin Wanitzek (69.) gelang der Ausgleich und leitete eine spannende Schlussphase ein. In dieser schlug Routinier Jung noch zu, in der Nachspielzeit (90.+5) flog Münsters Samuel Althaus wegen groben Foulspiels noch mit Rot vom Platz.

Jubel beim KSC: Einzug in die nächste Runde
Jubel beim KSC: Einzug in die nächste RundeJubel beim KSC: Einzug in die nächste Runde© picture-alliance/dpa/SID/David Inderlied

Der Sieg war nicht unverdient – vor allem aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause. Im ersten Durchgang hatte der KSC noch Probleme, sich Chancen zu erspielen. Münster ließ kaum etwas zu und nutzte selbst eine der wenigen Gelegenheiten zur Führung.

2. Liga: Karlsruhe mit nächster Partie gegen Wolfsburg

Doch der KSC kam zurück: Zunächst vergab der Favorit noch mehrere Möglichkeiten, aber gegen Wanitzeks Distanzschuss war Preußen-Torhüter Morten Behrens machtlos. Münster fand keine Entlastung mehr, Jung belohnte letztlich Karlsruhe.

In der Liga treffen die Baden-Württemberger in der kommenden Woche auf den VfL Wolfsburg, Münster auf Viktoria Köln.