Book spricht über Karetsas
So nahm BVB-Boss Ricken den Karetsas-Schock wahr
Ole Book spricht nach dem Spiel über Konstantinos Karetsas und zeigt sich bedrückt. Die Grieche befindet sich zur weiteren Untersuchung im Krankenhaus.
Dortmunds Sportdirektor Ole Book hat nach dem 3:2 in der Champions League gegen Villarreal über den Zustand von Konstantinos Karetsas gesprochen. „Wir wissen nicht ganz viel mehr. Er wurde aufgrund von Kreislaufproblemen ausgewechselt. Es kam sehr plötzlich. Zur weiteren Untersuchung wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er jetzt auch noch ist“, sagte Book nach der Partie in der Mixed Zone.
„Wir warten ab – und es trübt die Stimmung natürlich schon deutlich“, machte Book keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Dortmund beklagt in der Offensive bereits den Ausfall von Giannis Konstantelias. Der Landsmann von Karetsas hatte sich gegen den HSV einen Kreuzbandriss zugezogen. In der 26. Minute gegen Villarreal musste nun auch Karetsas ausgewechselt werden und auf einer Trage den Platz verlassen.
Book ergänzte: „Wir waren alle ziemlich bedient und erschrocken. Wir hatten Sorge um den Jungen. […] Es war kein gutes Gefühl, wenn wieder ein Spieler, der sehr viel Qualität reinbringt, vom Platz muss. Das hat uns alle getroffen.“
Karetsas? „Er war nicht direkt sprachfähig“
Book hatte noch keine Möglichkeit, um mit Karetsas zu sprechen. „Nein. Ich bin mit ihm rausgegangen, aber er war in dem Moment nicht direkt sprachfähig“, erklärte er den Medienvertretern.
Einen Zusammenhang mit einer verpassten Trainingseinheit unter der Woche schloss der 40-Jährige aus: „Nein, das hatte andere Gründe. Da hatte er andere Probleme gehabt. Wir hoffen natürlich, dass es ganz, ganz schnell besser wird und dass es nichts Ernsthaftes ist. Aber jetzt gerade nach dem Spiel haben wir noch keine neuen Infos.“
Der Grieche werde nun im Krankenhaus untersucht, „um am Ende alles auszuschließen“, erklärte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. „Wir müssen abwarten, was die nächsten Tage ergeben.“
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Er selbst sei „natürlich schon ein Stück weit geschockt gewesen“, so Ricken.