Cramer hält am Dortmunder Weg fest
Der BVB werde auch künftig immer wieder Spieler verkaufen müssen.
Klubchef Carsten Cramer will am eingeschlagenen Weg des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund festhalten. „Wir werden immer der Verein sein, der Spieler entwickelt“, sagte Cramer im Sport1-Doppelpass. Deshalb müsse man akzeptieren, „dass es immer wieder Spieler gibt, die ihre Karriere beim BVB beginnen, ohne sie bei uns zu beenden“. Der BVB sei aber „wirtschaftlich kerngesund“ und verfolge daher nicht das Ziel, „regelmäßig Spieler verkaufen zu müssen“.
Mit den finanziellen Möglichkeiten des deutschen Rekordmeisters Bayern München kann Dortmund aber nicht mithalten. „Man muss es anerkennen und den Bayern ein großes Kompliment machen. Den Vorsprung haben sie sich hart erarbeitet. Den Bayern ist nichts zugeflogen oder geschenkt worden. Es ist der Verdienst mehrerer Generationen“, sagte Cramer einen Tag nach dem 2:2 im Ligagipfel in München.
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Der BVB jagt seit 2012 vergeblich einem Meistertitel hinterher. In dieser Zeit holte neben den Münchnern einzig Bayer Leverkusen (2024) die Meisterschaft. „Die Wahrscheinlichkeit sportlichen Erfolges hat auch mit finanziellen Möglichkeiten zu tun“, sagte Cramer. Dies dürfe zwar nicht als Ausrede dienen, müsse bei Bewertungen des BVB aber berücksichtigt werden.