Verfrühter Abgang von Leverkusens Boniface sorgt für Aufsehen

Verfrühter Abgang von Leverkusens Boniface sorgt für Aufsehen

Victor Boniface sorgt trotz des Auswärtssiegs von Bayer Leverkusen für Gesprächsstoff. Die Verantwortlichen bemühen sich um Deeskalation.

Trotz des spektakulären 4:3-Erfolgs bei Mainz 05 hat Victor Boniface bei Bayer Leverkusen für Unruhe gesorgt. Der Stürmer blieb erneut ohne Einsatzminute und verschwand bereits kurz vor Spielende von der Ersatzbank in den Katakomben. Kurz zuvor war durch den fünften Wechsel und das damit ausgeschöpfte Wechselkontingent klar geworden, dass der 25-Jährige nicht mehr eingewechselt werden würde.

Trainer Carles Martínez gab in der Schlussphase lieber Jonas Hofmann eine Chance. Beim Stand von 4:2 brachte der Bayer-Coach in der 83. Minute den offensiven Mittelfeldspieler für Stürmer Patrik Schick sowie Equi Fernández für Aleix Garcia. Boniface verließ daraufhin vor Abpfiff den Innenraum des Stadions und fehlte auch im Nachgang der Partie bei der Ehrenrunde der Mannschaft.

Ex-Kapitän Robert Andrich, der mit einem Traumtor Positiv-Schlagzeilen schrieb, wollte zu der Szene nichts preisgeben: „Dazu sage ich gar nichts. Das ist nicht meine Baustelle, um ehrlich zu sein.“

Trainer will Boniface-Abgang nicht bemerkt haben

Martínez erklärte nach der Partie, er habe die den Abgang seines Spieler überhaupt nicht mitbekommen. „Ich weiß davon nichts. Wenn es so war, werden wir mit ihm sprechen“, kündigte der Trainer an. Zugleich äußerte er Verständnis für die Enttäuschung seines Stürmers: „Ich kann verstehen, dass jeder Spieler der Mannschaft helfen möchte. Gleichzeitig gehören solche Entscheidungen zum Fußball. In diesem Moment habe ich mich für diese Auswechslung entschieden.“

Auch Sportchef Simon Rolfes bemühte sich um eine Einordnung der Situation. „Ich weiß nicht, ob er vielleicht zur Toilette musste“, sagte der Boss und betonte zugleich, er sei mit der Entwicklung des Angreifers zufrieden. „Grundsätzlich bin ich bei Boni happy. In den vergangenen Monaten ist er von Woche zu Woche fitter geworden. Er verhält sich total korrekt und ist ein guter Bestandteil der Mannschaft und des Trainings.“

Rolfes zeigte sich überzeugt, dass der Vorfall keine größeren Folgen haben wird. „Vielleicht ist er heute etwas zu früh in die Kabine gegangen“, sagte der Leverkusener Sport-Boss und ergänzte: „Beim nächsten Mal passiert das nicht.“

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.