Chatzialexiou wird wohl Eintracht-Sportvorstand

von SPORT1
Er brachte die Eintracht in neue Sphären - Nun muss er gehen
10:41

Er brachte die Eintracht in neue Sphären - Nun muss er gehen

Eintracht Frankfurts Suche nach einem Nachfolger für Markus Krösche ist offenbar erfolgreich beendet. Joti Chatzialexiou soll ihn beerben. Beim 1. FC Nürnberg zeichnet sich sein Abgang bereits ab.

Der Wechsel von Joti Chatzialexiou zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Sportvorstand Markus Krösche ist offenbar bereits beschlossene Sache. Wie der kicker und Bild berichten, wird der 50-Jährige den 1. FC Nürnberg in Richtung Main verlassen. Dort soll Chatzialexiou laut kicker am 1. Februar 2027 seine Arbeit aufnehmen. SPORT1 hatte bereits berichtet, dass Chatzialexiou absoluter Top-Kandidat der Hessen ist.

Der Club kündigte auf der Spieltags-Pressekonferenz am Samstag vor der Partie beim FC St. Pauli eine Mitteilung zu der Personalie im Laufe des Tages an. FCN-Chefcoach Miroslav Klose bestätigte in seinen Ausführungen indirekt den bevorstehenden Abgang Chatzialexious. „Das ist völlig normal in dem Geschäft, dass Wechsel stattfinden. Ich habe volles Vertrauen in den Verein, dass wir einen vernünftigen Nachfolger finden werden“, sagte Klose.

Joti Chatzialexiou soll bei der Eintracht Sportvorstand werden
Joti Chatzialexiou soll bei der Eintracht Sportvorstand werdenJoti Chatzialexiou soll bei der Eintracht Sportvorstand werden© IMAGO/Zink

Das Amt als Sportvorstand übt Chatzialexiou, einst in diversen Positionen bei der Eintracht und dem Deutschen Fußball-Bund aktiv, derzeit beim Zweitligisten aus Franken aus. Erst im August hat Chatzialexiou dort seinen Vertrag verlängert, eine Ablöse im mittleren sechsstelligen Bereich soll laut Berichten gemäß einer kolportierten Ausstiegsklausel fließen.

Geht Krösche nach Mailand?

Chatzialexious Vertrag bei der Eintracht soll zudem bis zum 30. Juni 2030 laufen. Laut Bild stellte sich der gebürtige Frankfurter am Freitagabend im Airport Club des Frankfurter Flughafens dem Aufsichtsrat der SGE vor.

Krösche war Mitte Oktober auf eigenen Wunsch nach über fünf Jahren bei der SGE freigestellt worden. Er gilt als Kandidat für den Posten des Sportdirektors beim italienischen Spitzenklub AC Mailand.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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