Matthäus über Neuer: „Das Thema wird zu groß aufgemacht“
Beim Thema Neuer ist Neururer kaum einzufangen
Auch vor dem Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig dreht sich vieles um Manuel Neuer. Der Keeper kann am Samstag nicht mitwirken - trotzdem wird über ihn diskutiert.
Lothar Matthäus hat sich in die Debatte um Manuel Neuer eingeschaltet und dem Torhüter des FC Bayern demonstrativ den Rücken gestärkt.
„Ich glaube, das Thema wird zu groß aufgemacht“, sagte Matthäus vor dem Topspiel zwischen den Münchnern und RB Leipzig (LIVETICKER) bei Sky.
Neuers Patzer gegen Augsburg sorgt für Diskussionsstoff
„Wenn, dann hätte man als FC Bayern den Schritt ja vor der Saison machen müssen und Manuel Neuer raten, die ganze Geschichte zu beenden. So hat man ihm Vertrauen gegeben“, erklärte der Rekordnationalspieler.
Neuer hatte am 10. Oktober gegen den FC Augsburg mit einem absurden Patzer das schnellste Tor der Bundesligageschichte mitverursacht. „Er hat jetzt einen Fehler gemacht. Der ist ihm vorher aber auch passiert“, sagte Matthäus: „Und jetzt nach einem Fehler gegen Augsburg … Den hat er letztes Jahr hier gegen Real Madrid auch gemacht.„
Kompany bekräftigt: „Manuel ist die Nummer eins“
Damals sei über Neuer „nicht diskutiert worden. Da ist er zur Weltmeisterschaft mitgefahren, als bester deutscher Torhüter. Und jetzt soll er zwei Monate später den Job hinschmeißen? Ne. Ich glaube, der FC Bayern sieht es ähnlich wie ich, dass sie sagen: Wenn Manuel Neuer gesund ist, wird er auf jeden Fall wieder im Tor des FC Bayern stehen“, wurde Matthäus deutlich.
Neuer fehlt im Topspiel gegen Leipzig angeschlagen. Zwischen den Pfosten steht am Samstag Jonas Urbig. Auch Trainer Vincent Kompany sprach sich vor Anpfiff für Neuer aus: „Wir haben einen Plan und den klar kommuniziert. Manuel ist die Nummer eins, aber wir wollen auch Jonas seine Minuten geben, für seine Entwicklung, aber auch, weil wir ihm vertrauen. Das haben wir ja auch schon vor der Verletzung gemacht und wäre auch ohne Manu nicht möglich, mit seiner Führung und seiner Menschlichkeit.“