Mario Basler leidet mit Joshua Kimmich: „Weiß, wie schwer das ist“

Mario Basler leidet mit Joshua Kimmich: „Weiß, wie schwer das ist“

Mario Basler leidet mit Joshua Kimmich. Der TV-Experte verlor seinen eigenen Vater viel zu früh und richtet emotionale Worte an den Bayern-Star.

Mario Basler leidet mit Joshua Kimmich: Der SPORT1-Experte erinnerte sich in einem emotionalen Moment an den Verlust seines eigenen Vaters und gibt dem trauernden Nationalspieler des FC Bayern einen Ratschlag.

„Mein herzliches Beileid. Ich weiß, wie schwer das ist“, sagte der Ex-Fußballer in seinem Podcast „Basler ballert“. Kimmichs Vater ist vor einigen Tagen verstorben, er wurde nur 57 Jahre alt. Der Mittelfeldspieler verpasste wegen des Trauerfalls zuletzt die Spiele gegen den FC Arsenal und den SC Freiburg.

Mario Basler leidet mit Joshua Kimmich
Mario Basler leidet mit Joshua KimmichMario Basler leidet mit Joshua Kimmich© IMAGO/Jan Huebner

„Mein Papa hatte mit 63 Jahren einen Herzinfarkt und ist über Nacht verstorben“, sagte Basler: „Das ist schwierig zu verarbeiten. Deshalb soll sich jeder die Zeit nehmen, die er dafür braucht.“ Es gebe „immer noch wichtigere Dinge, als ein Fußballspiel zu verlieren. Gesundheit und Familie stehen über allem.“

Kompany? Basler für grundlegende Änderung

Selbst große Spiele wie das Finale der Champions League 1999, das die Bayern auf dramatische Weise gegen Manchester United verloren, seien letztlich nebensächlich. „Wir haben keine Familienmitglieder verloren und keinen Krieg verloren. Es war am Schluss nur ein Fußballspiel, und das sollte man nicht vergessen. Im Fußball wird manchmal so getan, als wäre eine Niederlage eine Katastrophe. Aber wenn es um Gesundheit oder die Familie geht, dann sieht man, was wirklich wichtig ist.“

Nicht zuletzt deshalb plädierte Basler auch für mehr Erholungsphasen für Fußballtrainer. Mit Blick auf den Zusammenbruch von Bayerns Chefcoach Vincent Kompany sagte der 57-Jährige: „Wenn ich in der Vorstandschaft eines Vereins wäre, würde ich meinem Cheftrainer sagen: Du bleibst einen Tag zu Hause. Kümmere dich um deine Familie, geh Kaffee trinken oder spazieren – mach einfach einmal den Kopf frei.“

Die freien Tage würde er gar verpflichtend machen. „Es muss doch möglich sein, einmal in der Woche Abstand zu bekommen“, sagte Basler.

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