Hamann sieht schwarz für den BVB

"Das ist mir zu billig!" Kovac kontert Kritik an Beier
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"Das ist mir zu billig!" Kovac kontert Kritik an Beier

Dem BVB droht in der Offensive ein weiterer personeller Rückschlag. Sollte Konstantinos Karetsas länger fehlen, sieht Experte Dietmar Hamann die Dortmunder vor großen Problemen.

Die Verletzung von Konstantinos Karetsas und die möglicherweise längere Pause für den Griechen könnte dem BVB in den kommenden Wochen Probleme bereiten. TV-Experte Dietmar Hamann macht sich mit Blick auf die immer mehr ausgedünnte Kreativabteilung der Dortmunder Sorgen.

„Nach vorne haben sie sich unheimlich schwergetan. Wie das besser werden soll bis Weihnachten? Ich weiß es nicht“, sagte Hamann nach dem 0:0 der Schwarz-Gelben bei Union Berlin bei Sky.

Dietmar Hamann analysierte den nächsten BVB-Rückschlag
Dietmar Hamann analysierte den nächsten BVB-RückschlagDietmar Hamann analysierte den nächsten BVB-Rückschlag© IMAGO/Jan Huebner

Nach dem Kreuzbandriss von Giannis Konstantelias wäre eine längere Zwangspause für Karetsas ein weiterer herber Schlag für die Dortmunder. An der Alten Försterei sei der BVB von Union „wirklich kaltgestellt“ worden, führte Hamann weiter aus.

Hamann: „Du hattest nie das Gefühl, dass sie ein Tor machen“

Union habe mit Zweikampfhärte giftig dagegengehalten, ergänzte der 53-Jährige. „Das hat dazu geführt, dass sie über 90 Minuten eigentlich harmlos waren. Du hattest nie das Gefühl, dass sie ein Tor machen.“

Hamann nahm in seiner Analyse auch Spieler wie Fábio Silva und Maximilian Beier in die Pflicht. „Silva hat alles, er muss sich auch mal zeigen, wenn er von Anfang an spielt, wie er es unter der Woche gemacht hat. Das war nichts. Heute kommt er rein und es war auch nichts.“

Auch Beiers Leistungen sind laut Hamann zu wechselhaft. „Er muss konstant Chancen erarbeiten, vorbereiten, vielleicht auch selber mal ein Tor machen.“

Karetsas verletzt sich am Sprunggelenk

Karetsas verletzte sich nach seiner Einwechslung am Samstag in einem Zweikampf mit Rani Khedira am rechten Sprunggelenk. Eine genaue Diagnose stand am Abend noch aus.

„Wir müssen jetzt schauen, inwieweit das etwas Ernsteres ist oder auch nicht. Ich hoffe natürlich nicht“, sagte Trainer Kovac: „Es ist schon ärgerlich. Im Moment tut es mir für den Jungen leid, der im Moment sicher nicht unbedingt vom Glück geküsst ist.“

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Bereits vor dem Spiel hatte der Dortmunder Coach zu besonderer Vorsicht mit Blick auf Karetsas‘ Einsatzzeiten gemahnt. Der 18 Jahre alte Grieche hatte beim Champions-League-Auftakt gegen den FC Villarreal für einen Schreckmoment gesorgt, als er mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

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