Gladbach-Boss Bonhof wehrt sich gegen Rücktrittsrufe
"Ich war immer ein Kämpfer", sagt der Klubchef des Bundesliga-Schlusslichts.
Borussia Mönchengladbachs Präsident Rainer Bonhof hat Forderungen nach einem Rücktritt zurückgewiesen. „Ich sage in so einer Situation: ‚Jetzt erst recht. Ich laufe nicht weg‘. Ich war immer ein Kämpfer“, sagte der Klubchef des Bundesliga-Schlusslichts der Rheinischen Post.
Der Fan-Dachverband der Borussia hatte das Präsidium um den Weltmeister von 1974 zu Beginn der Woche erneut zum Rücktritt aufgefordert. „Natürlich trifft mich das. Ich glaube, das hat die Mitgliederversammlung gezeigt. Ich bin Borusse durch und durch“, sagte Bonhof. Im April, als sich erstmals Widerstand in der Fanszene gebildet hatte, hatte der 74-Jährige bei seiner Rede geweint.
Bonhof ist seit März 2024 im Amt. Ob er 2027 zur Wiederwahl antritt, ließ er offen. „Für mich ist nur wichtig, was im Moment passiert. Wir müssen aus diesem Schlamassel rauskommen. Dementsprechend ist das andere Thema ganz weit weg“, sagte Bonhof.
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Gladbach liegt nach einem Horrorstart mit sechs Niederlagen am Tabellenende, es droht der dritte Abstieg der Vereinsgeschichte. Der Fan-Dachverband FPMG Supporters Club hatte am Montag erklärt, er werde „nicht tatenlos zusehen, wie unser Verein vor die Wand gefahren wird“.