Besondere Auszeichnung für Bayern-Coach Vincent Kompany
12(!)-minütiger Monolog: Eine denkwürdige Rede
Der Bayern-Trainer Vincent Kompany erhält eine besondere Auszeichnung vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.
Besondere Ehre für Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern: Der Belgier erhält beim „Bayerischen Sportpreis“ den persönlichen Preis des Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Das teilte die Bayerische Staatskanzlei mit. Zuvor hatte die Bild-Zeitung über die Auszeichnung berichtet.
Söder würdigte Kompany als „großen Trainer für einen großen Verein“ und „engagierten Anwalt für Menschlichkeit“. Für den deutschen Rekordmeister sei der 40-Jährige „ein Glücksgriff“, unter ihm sei aus dem früheren „FC Hollywood“ ein erfolgreicher „FC Feelgood“ geworden. Mit seinem „klaren Plädoyer für Menschenwürde“ habe Kompany „viele Menschen weit über die gesamte Sportwelt hinaus beeindruckt. Damit ist Vincent Kompany nicht nur eine große Persönlichkeit des Sports, sondern auch ein Vorbild, das Verantwortung für unsere Gesellschaft übernimmt“, sagte Söder über den „großartigen Botschafter Bayerns in der Welt“.
Kompany hielt viel beachtete Rede gegen Rassismus
Der Bayern-Coach hatte im Februar eine viel beachtete, fast zwölf Minuten lange Stellungnahme gegen Rassismus abgegeben. Auslöser waren die rassistischen Beleidigungen gegen Stürmerstar VinÃcius Junior von Real Madrid beim Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und den Königlichen sowie die relativierende Reaktion des damaligen Benfica-Trainers José Mourinho (heute Real).
Mit dem „Bayerischen Sportpreis“ werden seit 2002 Stars und Initiativen ausgezeichnet, die in besonderer Weise die positive Wirkung des Sports in der Gesellschaft sichtbar machen und das Sportleben ideenreich gestalten. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Die diesjährige Verleihung findet am Samstag in München statt.