Frankfurt-Coach Hütter rechtfertigt Koch-Entscheidung

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Eintracht-Trainer Adi Hütter rechtfertigt seine scharfe Kritik an Verteidiger Robin Koch. Zugleich schlägt er mildere Töne an.

SGE-Coach Adi Hütter hat seine scharfe Kritik an Kapitän Robin Koch nach der 0:6-Pleite in Leipzig gerechtfertigt. „In meinen Augen war es die richtige Entscheidung, so zu reagieren“, erklärte Hütter im Vorfeld der Bundesligapartie gegen den 1. FC Köln (JETZT im LIVETICKER) bei Sky.

Natürlich sei „die Enttäuschung am Anfang sehr, sehr groß. Wir haben am nächsten Tag gesprochen, wir haben am übernächsten Tag gesprochen. Wichtig ist, dass Robin es so in der Form eingesehen hat“, lobte der Österreicher den Innenverteidiger.

Robin Koch war vom eigenen Coach kritisiert worden
Robin Koch war vom eigenen Coach kritisiert wordenRobin Koch war vom eigenen Coach kritisiert worden© IMAGO/Jan Huebner

Nach dem Debakel in Leipzig hatte Hütter die Abwehr der Frankfurter als „nicht bundesligatauglich“ bezeichnet, Kapitän Koch wechselte er bereits zur Halbzeit beim Stand von 0:4 aus. Der Grund?

Hütter schlägt mildere Töne an

„Als Führungsspieler war die Leistung für mich einfach auch zu wenig. Deswegen habe ich ihn auch ausgetauscht und das muss ein Führungsspieler auch einmal aushalten“, hatte Hütter den ehemaligen Nationalspieler kritisiert.

Eine Woche später schlägt der Coach nun mildere Töne an: „Er ist 30 Jahre alt, hat schon viele Spiele absolviert, ist hier ein Schlüsselspieler, Kapitän. Deswegen kann man von einem Kapitän auch ein bisschen mehr verlangen“, erklärte Hütter. Trotzdem stehe er hinter Koch, der trotz der schwachen Leistung in Leipzig im Heimspiel gegen Köln wieder in der Startelf steht.

Auch SGE-Sportvorstand Markus Krösche schlug in eine ähnliche Kerbe: „Robin ist Kapitän und er wird damit umgehen können.“

Der Innenverteidiger selbst hatte sich nach seiner persönlichen „Höchststrafe“ kämpferisch gegeben. „Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten“, hatte er dem kicker gesagt.

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