Füllkrug? Fischer will nicht vergleichen
In Mainz treffen zwei der aktuell besten Bundesliga-Stürmer aufeinander, der FSV-Coach will sich aber auf sein Team konzentrieren.
Mit Niclas Füllkrug und Phillip Tietz treffen am Samstag in Mainz zwei der besten Angreifer der bisherigen Bundesliga-Saison aufeinander – auf einen Vergleich der beiden Topstürmer will sich FSV-Coach Urs Fischer vor dem Duell zwischen den Nullfünfern und Werder Bremen (15.30 Uhr) aber nicht einlassen.
„Für mich ist wichtig, was Tietzi liefert“, sagte der Schweizer über seinen Schützling, der bislang auf fünf Treffer kommt: „Dass er für uns Tore erzielt, dass wir erfolgreich sein können.“
„Sich nur auf Füllkrug zu konzentrieren, wäre falsch“
Der zu Werder zurückgekehrte Füllkrug führt die Torjägerliste nach dem sechsten Spieltag mit sechs Treffern an, einzig auf dessen Rolle fokussieren will sich Fischer jedoch nicht. „Die Mannschaft funktioniert, sich nur auf Füllkrug zu konzentrieren, wäre falsch“, sagte der 60-Jährige über die Bremer. Zumal auch sein Team, das auf Tabellenrang fünf liegt, ja einen Stürmer habe, „der weiß, wo das Tor steht“.
Gegen Werder, derzeit Tabellenachter, möchten die Nullfünfer mal wieder einen Heimsieg einfahren – der bislang letzte in der Bundesliga datiert vom 22. März dieses Jahres. „Morgen besteht wieder die Möglichkeit, es besser zu machen“, sagte Fischer, „wir werden es ein weiteres Mal versuchen.“