Bundesliga-Debütant Seimen: „War sehr nervös“
Die Rückkehr nach Paderborn gestaltet sich für den 20 Jahre alten Torhüter des VfB Stuttgart höchst emotional.
Rückkehr nach Paderborn, Bundesliga-Debüt – und dann auch noch drei Punkte: Dennis Seimen strahlte nach Spielschluss, als er im Spielertunnel vor die anwesenden Journalisten trat. „Es war sehr emotional hier in Paderborn“, sagte der Torhüter des VfB Stuttgart nach dem 2:0 (1:0) an alter Wirkungsstätte und verriet: „Ich war sehr, sehr nervös. Aber jetzt bin ich super glücklich.“
Der SCP-Aufstiegsheld, der mit Paderborn in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg den Sprung in die Bundesliga geschafft hatte, wurde in Ostwestfalen überaus herzlich empfangen. Neben Sprechchören gab es vor und nach dem Spiel wohlwollenden Applaus.
„Es war sehr schön zu sehen, was ihm dieses Spiel hier bedeutet hat“, sagte Seimens neuer Trainer Sebastian Hoeneß anerkennend: „Ich habe ihn außerordentlich gut gesehen, sehr mutig. Er hat seine Nerven anscheinend im Griff gehabt.“
Tatsächlich reagierte Stuttgarts neue Nummer eins bei seiner Premiere auf der Linie stark, mit dem Ball am Fuß aber wirkte Seimen inmitten der Paderborner Druckphase Mitte der zweiten Halbzeit verunsichert. Beinahe hätte er den zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich selbst verschuldet. Doch Gabriel Vidovic bestrafte den riskanten Fehlpass des Torhüters im Aufbau nicht (60.).
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„Mein Spiel ist risikoreich. Ich werde mich da natürlich noch anpassen. Aber das bin ich, das ist mein Spiel“, befand Seimen, auf seinen Wackler angesprochen. Schon am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) wartet dafür die nächste Bewährungsprobe – und das nächste Karriere-Highlight: Bei Slovan Bratislava steht Seimen vor seinem Debüt in der Champions League.