Boss des FC Bayern macht kühne Transfer-Ansage

Verzockt sich Bayern mit diesem Deal?
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Verzockt sich Bayern mit diesem Deal?

Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen unterstreicht die Finanzstärke des deutschen Rekordmeisters. Können sich die Münchner jeden Spieler leisten?

Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen hat die Finanzstärke des deutschen Rekordmeisters auf dem Transfermarkt hervorgehoben – zugleich aber eine Einschränkung gemacht, was die Münchner bereit sind auszugeben.

„Wir können uns jeden Spieler leisten, aber wir wollen nicht jeden Spieler kaufen“, sagte der 59-Jährige im Interview mit der Sport Bild.

Jan-Christian Dreesen bei der Meisterfeier des FC Bayern
Jan-Christian Dreesen bei der Meisterfeier des FC BayernJan-Christian Dreesen bei der Meisterfeier des FC Bayern© IMAGO/Ulrich Wagner

Das sagt Dreesen zum Transfer-Plan beim FC Bayern

Dreesens Begründung: „Erstens ist nicht alles gut, was teuer ist. Und zweitens muss der Spieler in unsere Mannschaft passen. […] Ein Neuzugang muss vor allem zur Philosophie des Trainers und des Klubs passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts. Fußball ist ein Mannschaftssport.“

Die Bayern hatten in der vergangenen Transferperiode knapp 107 Millionen für neue Spieler ausgegeben. Die Einnahmen durch Spielerverkäufe betrugen rund 52 Millionen. Nicht zuletzt Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte dem Klub einen Sparkurs auferlegt, dem sich auch Sportvorstand Max Eberl beugte.

FC Bayern: „Bundesliga muss sich nicht erschrecken“

Der jüngste Deal mit der Viessmann Generations Group aus München bringt den Bayern dem Vernehmen nach 250 Millionen Euro ein. Im Gegenzug gibt der Verein fünf Prozent der Anteile an der FC Bayern AG ab.

„Das Geld soll nicht einfach in neue Beine fließen – die Bundesliga muss sich deswegen nicht erschrecken. Es stärkt unsere Kapitalstruktur und unsere Möglichkeiten, den Klub strategisch weiterzuentwickeln“, sagte Dreesen zu dem Deal.

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