Historischer Hattrick: Üble Klatsche für Frankfurt

von SPORT1
Deswegen war der Leipzig-Sieg so wichtig
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Deswegen war der Leipzig-Sieg so wichtig

RB Leipzig feiert gegen Eintracht Frankfurt ein Torfestival. Christopher Nkunku ragt beim ungefährdeten Sieg heraus.

RB Leipzig hat in der Bundesliga furios in die Erfolgsspur zurückgefunden und sich mit einem Torfestival für die Champions League warmgeschossen. Die spielfreudige Mannschaft von Trainer Martin Demichelis düpierte Eintracht Frankfurt beim überzeugenden 6:0 (4:0) und stellte den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga her.

Ezechiel Banzuzi (1.), der glänzend aufgelegte Christopher Nkunku (5., 41., 44.), Antonio Nusa (54.) und der eingewechselte Tidiam Gomis (89.) sorgten dafür, dass RB zudem mit viel Rückenwind in das Königsklassenduell mit der PSV Eindhoven am kommenden Dienstag startet.

Christopher Nkunku überragte für RB Leipzig mit einem Hattrick gegen Eintracht Frankfurt
Christopher Nkunku überragte für RB Leipzig mit einem Hattrick gegen Eintracht FrankfurtChristopher Nkunku überragte für RB Leipzig mit einem Hattrick gegen Eintracht Frankfurt© AFP/SID/RONNY HARTMANN

Nkunkus Hattrick war zudem ein historischer: Es war der erste lupenreine in der Bundesligageschichte von RB Leipzig. Dazu gewann RB nun das achte Heimspiel in der Bundesliga in Folge – ebenfalls Vereinsrekord. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und sowohl in der Offensive als auch in der Defensive gut zusammengearbeitet. Wir haben heute Abend auf gute Art und Weise gewonnen und ich glaube, wir sind alle zufrieden“, erklärte Nkunku am Sky-Mikrofon.

Für die Eintracht bleibt Leipzig ein schlechtes Pflaster. Schon in der Vorsaison war Frankfurt bei RB untergegangen (0:6), nun folgte die nächste herbe Schlappe. Unter dem neuen Trainer Adi Hütter rutschen die Hessen nach nur einem Sieg aus fünf Ligaspielen zunehmend in die Krise. „Wir sind natürlich super happy. Wir sind mit dem Ziel reingegangen, ein gutes Spiel abzuliefern und ich glaube, der Sieg geht in Ordnung. Über die 90 Minuten, muss man sagen, war das ein sehr zufriedenstellender Auftritt, das hat uns wirklich gut gefallen“, freute sich Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport bei Sky.

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Banzuzi sorgt für Leipziger Blitzstart

Leipzig stand angesichts der schwankenden Leistungen vor der XXL-Länderspielpause unter Erfolgsdruck – und zerstreute schnell alle Zweifel. Aus der eigenen Hälfte kombinierte sich RB über den rechten Flügel an den Strafraum, wo Neil El Aynaoui flankte und nach nur 56 Sekunden den am zweiten Pfosten freistehenden Banzuzi fand. RB legte nach dem Blitzstart gegen die weiterhin schläfrige Eintracht-Defensive nach und erhöhte prompt. Der in die Startelf gerutschte Nnamdi Collins ließ sich von Nusa übertölpeln, der Norweger zog nach innen und bediente den Torschützen Nkunku im Strafraum.

Die Führung änderte zunächst wenig an der Ausrichtung der Sachsen. RB überzeugte mit frühem Pressing-Druck, war lauffreudig und spielte mit viel Tempo. Frankfurt erholte sich nur langsam von den Rückschlägen der Anfangsphase, drehte das Duell dann aber zunehmend zu seinen Gunsten.

Die erste große Möglichkeit vergab Ritsu Doan (31.) freistehend vor RB-Torhüter Maarten Vandevoordt, der sich in der Folge auch gegen Ansgar Knauff (37.) und Nationalstürmer Jonathan Burkhardt (38.) auszeichnete. In die stärkste Frankfurter Phase setzte RB nach einem Konter den nächsten Nackenschlag. Noch vor der Pause machte Nkunku den ersten lupenreinen Hattrick der Leipziger Bundesliga-Geschichte perfekt.

Hütter reagierte in der Pause und brachte unter anderem Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib. Die größere Gefahr ging dennoch weiter von Leipzig aus, das über Nusa nochmals nachlegte. Banzuzi (63.) hatte das halbe Dutzend aus kurzer Distanz auf dem Fuß. Frankfurt kam nur selten zu Chancen wie durch Knauff (70.), der aus spitzem Winkel scheiterte.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)