Bayer-Boss: Der Fall Boniface darf sich nicht wiederholen

Scharfe Kritik aus England: So denkt Bayers Boss über Wirtz
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Scharfe Kritik aus England: So denkt Bayers Boss über Wirtz

Victor Boniface sorgt bei Bayer Leverkusen für Wirbel. Geschäftsführer Simon Rolfes reagiert mit einer deutlichen Ansage an den Mittelstürmer.

Victor Boniface darf sich bei Bayer Leverkusen nach seinem vorzeitigen Abgang im Spiel gegen den FSV Mainz keinen weiteren Fehltritt leisten. Geschäftsführer Simon Rolfes erklärte den Vorfall für abgehakt, warnte seinen Stürmer aber vor ähnlichen Verstößen.

„Nein, das geht nicht, das weiß er aber auch“, sagte der Ex-Fußballer, als er auf eine mögliche Wiederholung des unerlaubten Abschieds beim 4:3 am Wochenende angesprochen wurde. Ersatzspieler Boniface war in der 84. Minute in der Kabine verschwunden, nachdem klar war, dass er nicht zum Einsatz kommen würde.

Victor Boniface sorgt für Wirbel in Leverkusen
Victor Boniface sorgt für Wirbel in LeverkusenVictor Boniface sorgt für Wirbel in Leverkusen© IMAGO/Fussball-News Saarland

„Das war jetzt einmal, das ist jetzt auch erledigt“, meinte Rolfes: „Aber natürlich ist es wichtig, dass wir ein Team sind und jeder dieses unterstützt in jedem Moment, auch wenn die eigene Situation vielleicht einen gerade mal frustriert.“

Boniface? Kritik und Lob von Rolfes

Der Bayer-Boss bezeichnete die Aktion als „nicht so clever“. Er erwarte, „dass es das nächste Mal auch nicht mehr passiert“.

Gleichzeitig zeigte Rolfes aber auch Verständnis für Boniface, der sich zuletzt wieder an die Mannschaft herangekämpft hatte: „Er war vielleicht enttäuscht, weil er sich mittlerweile natürlich auch viel mehr Hoffnung macht als vor sechs Wochen – und das ist erst mal ein gutes Zeichen.“

DEINE MEINUNG

Boniface hatte die vergangene Saison auf Leihbasis bei Werder Bremen verbracht und war dort unter anderem durch fehlende Fitness aufgefallen. „Grundsätzlich wird es ja mit Boni wirklich mit jeder Woche besser, auch sein Level“, lobte Rolfes nun. Er macht eine „sehr positive Entwicklung“ aus.

Und: Der 25 Jahre alte Mittelstürmer habe sich einsichtig gezeigt. „Er hat ja schon in der Kabine noch relativ lange dann gesessen, als wir auch alle da waren. Mein Gefühl war, dass er schon in der Kabine gemerkt hat, dass es jetzt vielleicht nicht das Beste war.“