Freiburg hält Paderborner Druck stand

von SID
Das sind die Gegner des SC Freiburg in der Conference League
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Das sind die Gegner des SC Freiburg in der Conference League

Der SC Freiburg hat seinen makellosen Saisonstart mit einigem Glück fortgesetzt. Aufsteiger Paderborn wartet dagegen noch auf den ersten Torerfolg.

Die Spieler des SC Freiburg klatschten sich erleichtert ab und schunkelten vor ihren mitgereisten Fans. Eine Szene, die zur Gewohnheit wird: Auch in ihrem fünften Pflichtspiel der noch jungen Saison verließen die Spieler von Julian Schuster den Platz als Sieger. Das 1:0 (1:0) beim mutigen, aber glücklosen Aufsteiger SC Paderborn war allerdings ein Zittersieg.

„Wir wussten, dass es sehr schwer wird“, sagte Siegtorschütze Maximilian Eggestein (26.), der seine Mannschaft unter Paderborner Dauerdruck zum zweiten Liga-Dreier geschossen hatte, am Sky-Mikrofon: „Wir haben einige Dinge nicht ganz so gut ausgespielt. Du hast manchmal vielleicht ein, zwei Prozent weniger, wenn du führst – dann kommst du nicht mehr so rein.“ Für das „Gefühl“ sei es allerdings „supergeil“, diesen Sieg geholt zu haben, ergänzte Mitspieler Igor Matanovic.

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78b5ca79183f31be3ddda59e0647d0de13abc165Maximilian Eggestein erzielt das 1:0 gegen den SC Paderborn© IMAGO/STEINSIEK.CH

Schuster: „Die Euphorie macht einen Aufsteiger gefährlich“

Die Paderborner Bundesliga-Rückkehrer um Trainer Ralf Kettemann müssen dagegen weiter auf den ersten Dreier seit ihrer letzten Erstliga-Spielzeit 2019/20 warten, nach dem torlosen Unentschieden zum Auftakt beim FSV Mainz 05 durfte vor den Augen des früheren SCP-Erfolgstrainers Steffen Baumgart auch nicht der erste Bundesligatreffer seit dem 27. Juni 2020 gefeiert werden.

„Der Lucky Punch hat gefehlt“, sagte Paderborns Innenverteidiger Laurin Curda bei Sky: „Man sieht, dass es in der Bundesliga nicht so leicht ist, Tore zu schießen.“

Die „Euphorie in der Mannschaft, dem Klub und der Stadt“ mache „einen Aufsteiger gefährlich“, hatte Schuster noch vor der Partie gewarnt. So trieben die Paderborner Anhänger ihre Mannschaft lautstark nach vorne. Marvin Pieringer zwang SC-Keeper Mio Backhaus früh zur ersten Parade der Partie (2.).

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Paderborner Dauerdruck: Freiburg wackelt und siegt

Der Europa-League-Finalist aus dem Breisgau war im Anschluss um Kontrolle bemüht, gegen die kompakte Paderborner Defensive um den aufmerksamen Schlussmann Nahuel Noll war jedoch zunächst Geduld gefragt. So brauchte es folgerichtig gleich mehrere Versuche, ehe der Ball nach zwei abgeblockten Schüssen erneut bei Eggestein landete, der sich den Führungstreffer aus kurzer Distanz nicht nehmen ließ. Den schnellen Doppelschlag vereitelte Noll nur zwei Minuten später.

Hatten sich die Gastgeber im ersten Durchgang noch bemüht, aber wenig durchschlagkräftig gezeigt, wurden überraschte Freiburger nach Wiederanpfiff plötzlich unter Dauerdruck gesetzte. An der Seitenlinie trieb der emotionale Kettemann seine Mannschaft immer wieder nach vorne, immer wieder fehlten der Spitze um Pieringer (51., 63.) und dem in der zweiten Halbzeit eingewechselten Steffen Tigges (66.) nur Nuancen zum Ausgleich

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