Max Eberl reagiert live im TV auf brisanten SPORT1-Bericht
Warum Rummenigge nicht für Eberl stimmte
Max Eberl wird live im TV auf einen SPORT1-Bericht angesprochen: Karl-Heinz Rummenigge hatte sich auf der Aufsichtsratssitzung seiner Stimme enthalten.
Max Eberl, Sportvorstand beim FC Bayern, hat auf den SPORT1-Bericht reagiert, dass Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge sich seiner Stimme enthalten hat, als die jüngst erfolgte Vertragsverlängerung des Kaderplaners beschlossen wurde.
„Und wenn man denkt, es läuft ja eigentlich alles, kommen die Kollegen von SPORT1 daher und enthüllen, dass bei ihrer Vertragsverlängerung nicht einstimmig abgestimmt worden sei. Karl-Heinz Rummenigge soll sich seiner Stimme enthalten haben. War es so und haben Sie mit ihm darüber gesprochen?“, fragte Moderatorin Nele Ocik den Sportvorstand am Freitagabend vor dem 7:0-Kantersieg gegen Union Berlin bei Sky.
Eberl: „Vertragsverlängerung war ein großes Thema“
„Ehrlicherweise habe ich immer gesagt, weil meine Vertragsverlängerung war ja ein großes Thema … Ich habe zwar gehofft, dass es jetzt vorbei ist, mit der Unterschrift, aber mein Thema war immer so: Ich wollte meinen Job machen, ich will meine Arbeit machen, dann wird der Aufsichtsrat eine Entscheidung fällen“, entgegnete Eberl.
Doch so reibungslos, wie der Vorgang im Nachgang wirkte und dargestellt wurde, lief es nicht. SPORT1-Informationen zufolge wurde Eberl eben nicht einstimmig das Vertrauen ausgesprochen und Rummenigge enthielt sich seiner Stimme.
Eberl kommentierte das am Freitagabend so: „Der Aufsichtsrat hat eine Entscheidung gefällt. Ich habe keine Ahnung, wer wie abgestimmt hat. Aber ich glaube, Bayern München und der Aufsichtsrat haben sich sehr viele Gedanken gemacht mit der Verlängerung. „
Der Sportvorstand sieht das Thema demonstrativ gelassen. „Dementsprechend werde ich meine Arbeit jetzt bis 2029 bestmöglich fortsetzen und weiter versuchen, so erfolgreich zu sein, wie es die letzten zwei Jahre auch war“, betonte Eberl.
Der Vertrag des Sportvorstands wurde am 25. August vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert.