Füllkrug gibt Werder mehr als Tore

Füllkrug-Coup: "Dann wäre die Leihe nicht möglich gewesen"
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Füllkrug-Coup: "Dann wäre die Leihe nicht möglich gewesen"

Niclas Füllkrug und Eren Dinkci geben Werder Bremen ein neues emotionales Level. Stefan Effenberg kommt im Doppelpass schon ins Schwärmen.

Niclas Füllkrug und Eren Dinkci sind nach ihrer Rückkehr zu Werder Bremen sofort wieder von großer Bedeutung für den Bundesligisten an der Weser. Nicht nur ihre Tore sind eine Bereicherung, erklärte Bremens Geschäftsführer Clemens Fritz im FIROCKX Doppelpass bei SPORT1.

„Unser Anspruch muss es sein, dass die Energie auf dem Platz ist und wir das Stadion anzünden. Niclas und Eren sind zwei sehr emotionale Leihen, beide haben Bremen-Vergangenheit“, erklärte Fritz: „Du weißt bei den Jungs, was du für Werder kriegst.“

Niclas Füllkrug spielt wieder für Werder - und ist gleich wichtig
Niclas Füllkrug spielt wieder für Werder – und ist gleich wichtigNiclas Füllkrug spielt wieder für Werder – und ist gleich wichtig© IMAGO/Jürgen Schwarz

In der Analyse zur vergangenen Saison habe man festgestellt: Häufig musste die Energie „von den Fans auf den Platz überschwappen. Das kann nicht sein.“ Füllkrug und Dinkci sollen hier Abhilfe schaffen.

Effenberg lobt Füllkrug-Deal

Und bisher geht dieser Plan auf. Der von West Ham United ausgeliehene Füllkrug rettete mit seinem wettbewerbsübergreifend dritten Treffer im vierten Spiel beim 1. FC Köln gerade erst einen Punkt. Und auch Dinkci (kam vom SC Freiburg) hat schon eingenetzt.

Stefan Effenbergs Urteil fiel entsprechend positiv aus: „Ich glaube, er hat zwei Volltreffer gelandet mit Dinkci und Füllkrug“, sagte der SPORT1-Experte über Fritz: „Die passen beide direkt rein und brauchen keine Anlaufzeit. Das kann eine sorgenfreie Saison werden, großes Kompliment.“

Der gelobte Werder-Boss meinte derweil weiter: „Niclas ist auch enorm wichtig für die Kabine. Wie er das Training vorbereitet und nachbereitet. Die jungen Spieler können in seinem Schatten wachsen.“

Füllkrug verzichtet für Werder auf Geld

Ein Selbstläufer seien die Transfers, die jeweils bis zum Ende der Saison gelten, allerdings nicht gewesen. Bei Füllkrug habe nach zuletzt schwierigen Spielzeiten im Ausland auch ein sportliches Risiko bestanden: „Aber in den Gesprächen, die wir mit ihm geführt haben, war eine totale Überzeugung da. Niclas hat gebrannt. Man hat gemerkt, er ist fit, er ist heiß: Er will es sich beweisen, er will es allen anderen beweisen. Diese Energie zu spüren, war für uns enorm wichtig.“

Und natürlich gab es auch eine finanzielle Komponente, verriet Fritz: „Wenn er nicht auf viel Geld verzichtet hätte, wäre die Leihe nicht möglich gewesen. Das hat er bei seiner Vorstellung auch gesagt: ‚Er wird jetzt anders bezahlt, mehr in Emotionen bezahlt.‘ Uns freut es sehr zu sehen, mit wie viel Herz und Leidenschaft er jetzt dabei ist.“

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