Bayern-Stars waren WM-Dauerbrenner

Hat Kane für den Ballon d'Or diesen Vorteil?
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Hat Kane für den Ballon d'Or diesen Vorteil?

Die UEFA hat am Freitag einen umfassenden Bericht über die Vereine seiner Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Der FC Bayern ist in einigen Kategorien der absolute Spitzenreiter.

Der FC Bayern besitzt unumstritten eine internationale Strahlkraft, gehört zu den besten Klubs der Welt und hat regelmäßig auch die besten Spieler der Welt in seinen Reihen. Das lässt sich nun auch in Zahlen festhalten: Bei der abgelaufenen XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko standen Akteure des FC Bayern insgesamt 5.800 Minuten auf dem Feld – Spitzenwert aller europäischen Top-Klubs.

Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten European Club Talent Competition Landscape Report der UEFA hervor, bei dem über 700 Vereine der Mitgliedsverbände untersucht wurden. Der Bericht analysiert detailliert Zuschauerzahlen, Transfertrends sowie den Einsatz von Spielern und Trainern.

Joshua Kimmich (l.) und Jamal Musiala (r.) standen für den DFB bei der WM auf dem Platz
Joshua Kimmich (l.) und Jamal Musiala (r.) standen für den DFB bei der WM auf dem PlatzJoshua Kimmich (l.) und Jamal Musiala (r.) standen für den DFB bei der WM auf dem Platz© IMAGO/Fussball-News Saarland

Insgesamt 17 Spieler des Bayern-Kaders der vergangenen Saison waren demnach bei der Endrunde für ihre jeweiligen Nationalmannschaften im Einsatz. Nur Manchester City bot noch mehr Nationalspieler auf (19), die allerdings „nur“ 5.558 Minuten auf dem Platz standen. Hinter den Bayern folgten Paris St. Germain (16 Spieler/ 4.819 Minuten), der FC Arsenal (15/4.735), der FC Barcelona (15/4.397) und Atlético Madrid (12/2.901).

Dortmund stellte mehr Spieler als Real Madrid und Liverpool ab

Der BVB lag mit elf Abstellungen sogar noch vor Giganten wie Real Madrid und dem FC Liverpool (je 10). Insgesamt neun Prozent der gespielten Minuten fielen auf Akteure aus der Bundesliga – der zweitbeste Wert hinter der englischen Premier League (16 Prozent) und noch vor Spanien, Frankreich (je 7) und Italien (6).

Auch in einer weiteren Kategorie waren die Bundesliga bzw. der FC Bayern absolute Spitze: in der sogenannten „Squad stability“. In dieser Kategorie wurde analysiert, wie lange ein Spieler im Schnitt bereits Teil des Vereins ist (vor Start der Saison 2025/26). Die Bundesliga erreichte mit 2,1 Jahren den Spitzenwert aller Ligen, der FC Bayern hob sich mit 3,3 Jahren im Durchschnitt davon noch einmal ab. Langjährige Bayern-Akteure, wie etwa Manuel Neuer (seit 15 Jahren im Verein), hoben den Schnitt merklich an.

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Bundesliga als Zuschauermagnet

Zudem lassen sich aus dem Bericht zwei weitere interessante Fakten herauslesen. Zum einen ist die Bundesliga gemeinsam mit der Premier League Spitzenreiter bei den Zuschauerzahlen. Beide Ligen verzeichneten im Schnitt 97 Prozent Auslastung in den Stadien. Insgesamt acht Vereine konnten jedes einzelne Heimspiel ausverkaufen und eine Auslastung von 100 Prozent vorweisen. Mit Borussia Dortmund, dem FC Bayern, dem 1. FC Köln, dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli kamen gleich fünf Klubs davon aus der Bundesliga.

Zum anderen setzt das deutsche Oberhaus kontinuierlich auf junge Spieler. 34 Prozent aller absolvierten Minuten fielen auf Spieler unter 23 Jahren, sieben sogar auf U20-Spieler. In dieser Kategorie ist nur die französische Ligue 1 noch besser aufgestellt (41 bzw. 9 Prozent). Beide Ligen heben sich klar von den anderen Top-5-Ligen ab, England (29), Spanien (28) und Italien (28) liegen eng beieinander.