Bremen macht teuren Abgang offiziell
Dank ihm winkt Werder ein Geldregen
Werder Bremen gibt Karim Coulibaly ab - und kassiert viel Geld. Ein Rekordtransfer ist der Deal mit einem französischen Klub aber nicht.
Der Transferpoker um Jungstar Karim Coulibaly ist beendet: Der 19-Jährige verlässt den Bundesligisten Werder Bremen nach zwei Jahren und schließt sich dem französischen Erstligisten Racing Straßburg an.
Das gaben die Norddeutschen am Freitag bekannt. Medienberichten zufolge erhält Werder für den gebürtigen Oldenburger 20 Millionen Euro Ablöse, dazu können demnach Bonuszahlungen von unter fünf Millionen Euro kommen. Coulibaly wäre damit der zweitteuerste Verkauf der Bremer Vereinsgeschichte. 2009 war der Brasilianer Diego für 27 Millionen Euro veräußert worden.
Werder Bremen spricht von Paradebeispiel
„Karim ist ein Paradebeispiel für unseren eingeschlagenen Weg, junge, entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten und mit ihnen Werte zu schaffen“, sagte Werders Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz: „Auch wenn uns sein Abschied sportlich schwerfällt, nehmen wir durch das lukrative Angebot unsere wirtschaftliche Verantwortung wahr.“
Coulibaly war 2024 vom Hamburger SV in Werders U19 gekommen, mit der er den DFB-Pokal gewann. Sein Bundesliga-Debüt gab er im August 2025, seitdem kam Coulibaly dort auf 27 Einsätze und erzielte ein Tor.
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„Als ich vor zwei Jahren zu Werder wechselte, haben mir die Verantwortlichen einen klaren Weg aufgezeigt, der sich zu 100 Prozent erfüllte“, sagte er: „Werder Bremen wird immer ein besonderer Teil meiner Geschichte und meines Lebens bleiben.“