Überraschende Wende beim Afrika-Cup
Neue Wende im Skandal-Finale
Erst im letzten Jahr beschloss der Verband, den Zyklus zu vergrößern - der Schritt zurück hat wirtschaftliche Gründe.
Kehrtwende beim Afrika-Cup: Der Afrikanische Fußballverband (CAF) hat die Rückkehr zum Zweijahresrhythmus bei seinem Kontinentalturnier beschlossen. Das Exekutivkomitee der CAF habe die Entscheidung einstimmig getroffen, teilte der Verband am Freitag mit.
Dies ist ein überraschender Schritt zurück, erst im vergangenen Jahr war ein Wechsel zu einem Vierjahreszyklus beschlossen worden, wie er bei Europa- und Weltmeisterschaften bereits üblich ist.
CAF-Präsident: Wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend
CAF-Präsident Patrice Motsepe gab dafür wirtschaftliche Gründe an. Die CAF sei „besorgt über die Anzahl der Jahre, die erforderlich wären, bevor der vorgeschlagene neue panafrikanische Wettbewerb, die Nations League, die erheblichen finanziellen Beiträge und die notwendigen Erträge für die Entwicklung des afrikanischen Fußballs leisten könnte, um die Wettbewerbe der CAF weltweit wettbewerbsfähig und finanziell unabhängig zu machen“, sagte er laut einer Mitteilung.
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Die Nations League, die in Europa inzwischen fest verankert ist, soll 2029 starten. Die nächste Ausgabe des Afrika-Cups wird wie geplant 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden. Anschließend sind weitere Turniere für 2028, 2031 und 2033 vorgesehen. Der Abstand von drei Jahren zwischen den Wettbewerben 2028 und 2031 soll verhindern, dass eine Weltmeisterschaft und eine Afrikameisterschaft im Jahr 2030 parallel stattfinden. Wegen des geplanten Umstiegs auf den Vierjahresrhythmus war das Turnier von 2029 um ein Jahr vorverlegt worden.