UEFA macht gegen Infantino ernst

von SID
Bei dieser Frage ergreift Infantino die Flucht
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Bei dieser Frage ergreift Infantino die Flucht

Der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino wächst. Die UEFA plant weitere Schritte und offenbar auch einen möglichen Gegenkandidaten für die nächste Wahl. DFB-Präsident Bernd Neuendorf fordert indes erneut umfassende Reformen der FIFA.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will den Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino weiter erhöhen. Wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf im Interview mit der Sport Bild sagte, sollen bei Sitzungen verschiedener Gremien Mitte September sowie Anfang Oktober „weitere Wegmarken gesetzt“ werden.

„Die FIFA muss grundlegend und umfassend reformiert werden“, betonte Neuendorf abermals. Am 15. September stehen Sitzungen des UEFA-Exekutivkomitees und des FIFA-Rats in Thessaloniki auf dem Programm, am 8. und 9. Oktober treffen sich in Berlin die Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA-Mitgliedsverbände.

Gianni Infantino gerät vor der nächsten FIFA-Wahl weiter unter Druck
Gianni Infantino gerät vor der nächsten FIFA-Wahl weiter unter DruckGianni Infantino gerät vor der nächsten FIFA-Wahl weiter unter Druck© IMAGO/ZUMA Press

UEFA will Infantino weiter unter Druck setzen

Der Schweizer Infantino strebt ungeachtet des krachenden Scheiterns des WM-Investorendeals und der massiven Kritik aus Teilen der Fußballwelt eine weitere Amtszeit an, gewählt wird im kommenden März.

Neben anderen fordert vor allem die UEFA seinen Rückzug und bereitet eine Strafanzeige in der Schweiz gegen ihn vor. Erstes Ziel der UEFA ist es, Infantino vor seiner angestrebten Wiederwahl zum Aufgeben zu zwingen.

Sollte Infantino kandidieren, wird die UEFA mit großer Sicherheit einen Gegenkandidaten ins Rennen schicken. Vieles deutet darauf hin, dass der Kanadier Victor Montagliani – Chef der Verbände aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik (CONCACAF) – als Infantino-Herausforderer antreten könnte. Die Frist für eine Nominierung läuft am 18. November ab.