BVB-Legende strauchelt im Trainerjob
Lukasz Piszczek kann als Trainer noch nicht an seine Erfolge als Spieler anknüpfen. Nach seiner Entlassung in Tychy erwischte er auch bei seinem Heimatklub einen Fehlstart.
Die Trainer-Karriere von Lukasz Piszczek läuft alles andere als nach Plan. Die BVB-Legende hat mit seinem Heimat-Klub Goczalkowice nur vier Punkte aus den ersten fünf Saisonspielen geholt. Folgerichtig befindet sich der polnische Viertligist in den unteren Regionen der Liga.
Dies ist eigentlich nicht der Anspruch des Teams, das in den vergangenen Jahren meist im oberen Drittel landete. Tatsächlich hat Piszczek mit seiner mageren Bilanz, den vereinsinternen Negativrekord zum Saisonstart eingestellt. So hatte sich der 41-Jährige sein zweites Intermezzo als Goczalkowice-Coach sicherlich nicht vorgestellt – und das Umfeld des Klubs auch nicht.
Piszczek hat Blitz-Entlassung bei Tychy hinter sich
Piszczek hatte seinen Jugendklub im Sommer 2025 erstmals – parallel zu seiner Tätigkeit als Spieler – auch als Coach übernommen und starke Ergebnisse eingefahren. Im November desselben Jahres wechselte er zu GKS Tychy, wo er fortan ausschließlich als Trainer tätig war.
Beim damaligen Zweitligisten wurde der frühere Rechtsverteidiger aber bereits nach acht Spielen und nur zwei Zählern entlassen. Später stieg der Klub in die dritte Liga ab, während Piszczek nach Goczalkowice zurückkehrte.
Piszczek als Klub-Legende wohl fest im Sattel
Doch droht ihm dort nach nur fünf absolvierten Liga-Spielen nun erneut ein frühes Aus? Dies ist fürs Erste wohl ausgeschlossen. Der 66-malige polnische Nationalspieler ist in Goczalkowice eine absolute Klub-Legende und kann sich mutmaßlich nur selbst entlassen. Piszczek fungiert nicht nur als Coach, sondern auch als großer Unterstützer. Unter anderem hat er mithilfe von Borussia Dortmund eine nach ihm benannte Jugendakademie gegründet. Auf diese Weise soll der Klub langfristig den Weg nach oben schaffen.
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Die jüngsten Misserfolge als Coach gefährden allerdings eine höherklassige Laufbahn als Trainer. Dass Piszczek eigentlich nach einer solchen strebt, hat sein Wechsel zum GKS Tychy angedeutet. Doch auch als Spieler war der Pole eher ein Spätstarter. Nach mittelmäßigen Jahren bei der Hertha absolvierte er für den BVB 382 Pflichtspiele und gewann zweimal die Meisterschaft sowie einmal den DFB-Pokal. Unter anderem zählte er zu den prägenden Figuren der Klopp-Ära.