KSC verschärft Darmstadts Krise

von SID
"Bitte hören Sie auf damit": Kohfeldt reagiert auf Reporter
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"Bitte hören Sie auf damit": Kohfeldt reagiert auf Reporter

Karlsruhe gibt sich gegen Darmstadt keine Blöße. Während der KSC einen Befreiungsschlag landet, rutscht Darmstadt tiefer in die Krise.

Der Karlsruher SC hat seine Talfahrt in der 2. Fußball-Bundesliga eindrucksvoll gestoppt und gleichzeitig die Krise von Darmstadt 98 um Trainer Florian Kohfeldt verschärft. Nach einem Blitzstart setzte sich der KSC am achten Spieltag mit 4:0 (2:0) durch und feierte seinen ersten Ligasieg seit Anfang August.

Der japanische Stürmer Shio Fukuda (6.), der überragende Kapitän Marvin Wanitzek (13.), Christoph Kobald (50.) und Kevin Wiethaup (65.) trafen im Wildparkstadion für die Mannschaft von Trainer Maximilian Senft, die mit acht Punkten die Abstiegszone verlassen hat. Darmstadt (sieben Punkte), das auch sein viertes Auswärtsspiel verlor, rutscht auf den direkten Abstiegsrang 17 ab.

Marvin Wanitzek (r.) jubelt nach dem 2:0
Marvin Wanitzek (r.) jubelt nach dem 2:0Marvin Wanitzek (r.) jubelt nach dem 2:0© picture-alliance/dpa/SID/Uli Deck

Schuhen sieht bei Gegentor nicht gut aus

Trotz der ernüchternden jüngsten Ergebnisse mit nur einem Punkt aus fünf Spielen und drei teils üblen Heimpleiten begann der KSC sehr selbstbewusst und wurde früh belohnt. Fukuda sorgte mit einem sehr gut platzierten Distanzschuss nach Wanitzek-Vorarbeit für die Führung, für den Ex-Gladbacher war es das dritte Saisontor.

Auch in der Folge agierte der KSC eiskalt, mit dem zweiten Torschuss erhöhte Wanitzek. Darmstadts Torwart Marcel Schuhen sah dabei nicht gut aus.

Auch am dritten Treffer war Wanitzek entscheidend beteiligt, seine Flanke köpfte Kobald zur Vorentscheidung ins Tor. Wiethaup setzte noch eins drauf – und wieder hatte Wanitzek abgelegt.