Bizarrer Last-Minute-Elfer für Hertha

von SPORT1
Bizarrer Last-Minute-Elfer für Hertha

Die Berliner gewinnen dank eines Treffers in der Nachspielzeit gegen Bielefeld. Die Entstehung des einzigen Treffers ist kurios.

Hertha BSC hat die Tabellenführung der 2. Bundesliga gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl besiegte Arminia Bielefeld durch einen von Josip Brekalo verwandelten Handelfmeter in der Nachspielzeit (90.+3) mit 1:0 (0:0).

Für die weiterhin ungeschlagenen Berliner war es der achte Erfolg im neunten Spiel.

Die Gastgeber begannen druckvoll. Sebastian Grönning scheiterte bei der ersten Chance aber an Torhüter Jonas Kersken (2.). Bei der zweiten Möglichkeit der Hertha hatte Grönning Kersken bereits überwunden, doch Maximilian Großer klärte kurz vor der Linie (16.). Der Tabellenführer blieb auch in der Folge spielbestimmend, Oluwaseun Adewumi fand aber ebenfalls in Kersken seinen Meister (39.).

Ein Handspiel sorgt für die Entscheidung

Die Berliner drängten auch nach dem Seitenwechsel auf die Führung, Mads Pedersen verzog allerdings in aussichtsreicher Position (52.). Kevin Sessa schlenzte einen Freistoß zudem an die Latte (65.). Bielefeld tat sich offensiv äußerst schwer, Großer sorgte mit seinem Kopfball für etwas Gefahr (60.).

Als es nach einer Nullnummer aussah, spielte Großer den Ball mit dem Arm. Brekalo verwandelte den Elfmeter mit etwas Glück.

Kurios war die Entstehung des Strafstoßes: Großer hatte am Rücken einen leichten Stoßer gespürt und war mit weit ausgebreiteten Armen reklamierend nach vorne gestolpert. Dabei bekam er die Kugel an den deutlich abgespreizten Oberarm.

Großer völlig bedient

Großer zeigte sich nach der Partie am Sky-Mikrofon „maximal bedient. […] Ich kann mich nur entschuldigen.“ Er habe einen Zupfer gespürt und „aus Reflex“ die Hand gehoben. Mit der Aktion habe er sein Team „das Spiel gekostet und das tut mir auch leid.“

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