Zweimal Glatzel: Wolfsburg holt ersten Heimsieg

von SID
Zweimal Glatzel: Wolfsburg holt ersten Heimsieg

Drei Neuzugänge treffen für den VfL Wolfsburg. Für den SV Darmstadt ist es die dritte Auswärtsniederlage der Saison. Nach Abpfiff äußert Vfl-Coach Tobias Strobl aber dennoch Unmut.

Der VfL Wolfsburg hat durch den ersten Heimsieg der Zweitliga-Saison den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen gehalten. Die Wölfe bezwangen Darmstadt 98 mit dem ehemaligen VfL-Trainer Florian Kohfeldt klar mit 5:1 (2:1). Für die Gäste war es die dritte Auswärtsniederlage der Saison.

Alexander Bernhardsson (14./61.), Robert Glatzel (40./79.) und Muhammed Damar (67.) trafen für die Gastgeber, die sich sechs Tage nach der ersten Saisonniederlage (0:1 bei St. Pauli) gut erholt zeigten. Mit elf Punkten liegt der Topfavorit auf den Aufstieg vorerst nur noch einen Zähler hinter Rang drei. Darmstadt kam durch Milan Smit (29.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

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3948bc98ef9816f625c5d5741a212474471fa2d8-ipad.jpgJubel um Robert Glatzel© picture alliance/dpa/SID/Swen Pförtner

2. Bundesliga: Strobl wettert gegen eigene Fans

„Bis zur 60. Minute hatten wir Wolfsburg genau da, wo wir sie haben wollten“, ärgerte sich SVD-Coach Florian Kohfeldt nach Abpfiff bei Sky. „Dann wurde das Stadion unruhig – und dann darfst du dir das 1:2 einfach nicht fangen.“ Bernhardssons zweiter Treffer beendete Darmstadts zwischenzeitliche Druckphase.

Auf der Gegenseite gab es für Wolfsburg-Coach Tobias Strobl trotz des deutlichen Siegs Grund zum Unmut: Als sich Wolfsburg zwischenzeitlich gegen die Lilien schwer tat, ertönten von den Rängen der Volkswagen-Arena Pfiffe: „Völlig unverständlich“, ärgerte sich Strobl. „Ich finde, dass wir ein brutal dominantes Spiel gemacht haben. Und dann machst du einmal einen Aufbaufehler. Natürlich darf das nicht passieren… Aber ich habe die Pfiffe überhaupt nicht verstanden.“

Durch den zweiten Treffer von Bernhardsson war der Knoten dann aber gelöst und die Pfiffe verstummten. Allen voran der in die Startelf zurückgekehrte Glatzel war aber kaum zu stoppen. Der vom Hamburger SV geholte Stürmer war es auch, der mit seinem dritten Saisontor kurz vor der Pause die Weichen auf Sieg stellte. Im zweiten Durchgang zogen die Wölfe dann davon.

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