Das steckt hinter der kuriosen Frisur

Das steckt hinter der kuriosen Frisur

Filippo Dezza qualifizierte sich am Donnerstagabend bei der Leichtathletik-EM mit einer Zeit von 20.35 Sekunden für das 200-Meter-Finale. Aufsehen erregte der Italiener jedoch eher durch seine bemerkenswerte Frisur. Auf seinem Kopf konnte man zwei einrasierte Streifen begutachten, die sich am Scheitel in Form eines Kreuzes trafen.

Die unorthodoxe Frisur ist aber keine ungewohnte Aktion im Camp der Italiener, sondern vielmehr eine längst etablierte Tradition, bei Neulingen einen Haarteil abzurasieren. Der Verursacher dieser gewagten Haarpracht soll der Hochsprung-Star Gianmarco Tamberi gewesen sein.

Filippo Dezza fällt bei der Leichtathletik-EM mit einer eigenwilligen Frisur auf
Filippo Dezza fällt bei der Leichtathletik-EM mit einer eigenwilligen Frisur aufFilippo Dezza fällt bei der Leichtathletik-EM mit einer eigenwilligen Frisur auf© IMAGO / Photo News

Tamberi ist in der Vergangenheit selbst durch seine besonderen Looks bekannt geworden. Bei der zurückliegenden Europameisterschaft lief er mit einem halb-abrasierten Vollbart auf. „Ich mag es, dazustehen und die Leute zu entertainen“, sagte er damals zu seinem seltsamen Auftreten.

Für Dezza geht es am Freitag (21.25 Uhr MESZ) im Finale der 200 Meter weiter. Dort trifft er auf den Deutschen Owen Ansah, der im Halbfinale eine neue persönliche Bestmarke aufstellen konnte.

Aus deutscher Sicht bitter: Joshua Hartmann konnte sich wegen einer Hundertstelsekunde nicht ins Finale retten. Ausgerechnet wegen dem Frisur-Artisten Dezza.