„Bayern-München-Situation“ in der DEL?

von SID
„Bayern-München-Situation“ in der DEL?

Die Eisbären Berlin gehen als klarer Favorit in die DEL-Saison. Laut dem Geschäftsführer der Liga droht aber keine Situation wie im Fußball.

Von drohender Langeweile um die Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) will DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke nichts wissen. „Wir kommen nicht in eine Bayern-München-Situation. Die Eisbären haben zwar einen guten Etat, aber sind mitnichten die teuerste Mannschaft“, sagte Tripcke über Meister Eisbären Berlin, die am Donnerstag (19.30 Uhr/Magenta TV) gegen die Straubing Tigers ihre Mission vierter Titel in Serie starten.

Anders als beim Fußball seien die finanziellen Möglichkeiten der Erstligisten in der DEL weitaus ausgeglichener und die Eisbären der Liga längst nicht uneinholbar enteilt. Dagegen: „Bayern München hat mehr als das Doppelte vom Etat vom Zweiten in der Fußball-Bundesliga“, so der 58-jährige Tripcke.

Die Eisbären Berlin waren in der Vorsaison nicht zu stoppen
Die Eisbären Berlin waren in der Vorsaison nicht zu stoppenTitelverteidiger: Eisbären Berlin© picture-alliance/dpa/SID/Florian Wiegand

DEL: Neues Trainerteam bei denEisbären Berlin

Die Eisbären hatten sich in der vergangenen Saison im Playoff-Finale gegen die Adler Mannheim souverän mit 4:1 durchgesetzt. Erfolgscoach Serge Aubin verließ die Berliner allerdings nach fünf Meistertiteln in sechs Jahren Richtung Bern. Auch der bisherige Assistent André Rankel ging von Bord, übernahm den Posten des DEB-Bundestrainers. In Berlin steht nun Eric Dubois hinter der Bande.

Ein weiterer Grund also, dass Vizemeister Adler Mannheim und auch Hauptrundensieger Kölner Haie am Berliner Thron heftig rütteln könnten. „Die müssen jetzt einen neuen Trainerstab integrieren, neue Torhüter integrieren. Das wissen wir alle, dass das Schlüsselsituationen in allen Mannschaften sind und von daher werden die anderen alles geben, um aufzuholen“, sagte Tripcke.