Bitteres deutsches Aus im Viertelfinale

von SID
Bitteres deutsches Aus im Viertelfinale

Mit den Spitzenteams können die Rollstuhlbasketballerinnen noch nicht ganz mithalten. Die Hoffnungen ruhen nun auf den Männern.

Die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen haben bei der WM im kanadischen Ottawa eine Medaille verpasst. Das im Umbruch befindliche Team von Josef Jaglowski war im Viertelfinale am Mittwochabend chancenlos und unterlag Vize-Europameister Großbritannien mit 38:81. Damit geht es nun in der Platzierungsrunde um die Plätze fünf bis acht, bei der vergangenen Weltmeisterschaft hatte die Auswahl des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) noch Rang vier belegt.

Svenja Mayer (r.) im Viertelfinale gegen Großbritannien
Svenja Mayer (r.) im Viertelfinale gegen GroßbritannienSvenja Mayer (r.) im Viertelfinale gegen Großbritannien© picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID/Steffie Wunderl

In Abwesenheit der langjährigen Führungsspielerin Mareike Miller, die aus beruflichen und privaten Gründen eine Pause einlegt, war Svenja Mayer im Viertelfinale mit zwölf Punkten die beste Werferin. Seine Vorrundengruppe hatte Deutschland auf Platz drei unter sechs Teams beendet.

Die deutschen Männer haben derweil noch eine Chance auf eine Medaille, am Donnerstagabend geht es im Halbfinale gegen die noch ungeschlagenen Australier. Im Viertelfinale hatte das Team von Bundestrainer Jan Haller am Dienstag überraschend Weltmeister USA mit 67:64 geschlagen und erstmals seit 53 Jahren bei der WM die Vorschlussrunde erreicht. Bei den Paralympics in Paris 2024 sowie bei der EM 2025 hatte es jeweils zu Bronze gereicht.