Wer kann Dominator Max Verstappen und Red Bull in der kommenden Formel-1-Saison Paroli bieten?

F1-Legende Eddie Jordan hat soeben bei SPORT1 Ferrari-Star Charles Leclerc als einzig realistischen Anwärter hervorgehoben. Ralf Schumacher dagegen ist anderer Meinung.

Der jüngere Bruder von Rekord-Champ Michael Schumacher traut Ferrari die Rolle des Herausforderers prinzipiell zwar durchaus zu. „Es könnte möglich sein“, antwortete der 48-Jährige im Podcast „Formula for Success“ auf die Frage, ob mit Ferrari zu rechnen sei.

Doch gleichzeitig ging Schumacher mit den beiden Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz hart ins Gericht: „Man weiß nie, was sie tun werden. Sie führen ein Rennen an, drehen sich oder crashen – nicht ineinander, aber sie machen dumme Fehler, die mich oft überraschen.“ Leclerc landete im vergangenen Jahr letztlich nur auf Platz 5 der Fahrerwertung, Sainz auf 7.

Teamchef Frédéric Vasseur, der seit rund einem Jahr für den italienischen Traditionsrennstall tätig ist, kommt beim Sky-Experten dagegen gut weg.

Schumacher: „Vielleicht liege ich falsch“

„Ich denke, Fred macht bis jetzt einen guten Job“, erklärte der frühere Formel-1-Pilot. „Man kann sehen, dass die Truppe ein bisschen besser zusammenwächst und weniger Fehler macht. Sie machen sehr gute Boxenstopps. Aber im Moment würde ich sie nicht als größten Herausforderer betrachten, doch vielleicht liege ich falsch.“

Kimi Räikkönen fuhr 2007 den letzten WM-Titel für Ferrari ein, der Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gelang letztmals 2008.

Am 13. Februar präsentiert die Scuderia ihren neuen Boliden in Maranello, ehe am 2. März in Bahrein die neue Saison eingeläutet wird.