Seit Ende August und dem Großen Preis der Niederlande ist Daniel Ricciardo zum Zuschauen verdammt. Der Australier hatte sich bei einem Trainingsunfall in Zandvoort den linken Mittelhandknochen gebrochen. Bei einer Operation wurde ihm eine Metallplatte eingesetzt.

Doch nun sieht Ricciardo Licht am Ende des Tunnels. In zwei Wochen, wenn die Formel 1 im US-Bundesstaat Texas in Austin gastiert, soll der 34-Jährige dann ins Cockpit zurückkehren. Das geht aus einer Pressemitteilung von AlphaTauri hervor, die das Team am Mittwoch veröffentlichte.

Das Rennen in Katar am Sonntag kommt für den Routinier dementsprechend noch zu früh. So erhält der Neuseeländer Liam Lawson eine weitere Bewährungschance. Für den 21-Jährigen wird Doha nach Zandvoort, Monza, Singapur und Suzuka der fünfte Einsatz als Rennfahrer in der Königsklasse sein. Als bisher bestes Ergebnis steht bei ihm ein neunter Platz in Singapur zu Buche, mit dem er die ersten beiden WM-Punkte seiner Karriere gesammelt hat.

Da Lawson seinem erfahreneren Teamkollegen Yuki Tsunoda schnell auf Augenhöhe begegnet ist, wurden ihm von vielen Experten auch gute Chancen eingeräumt, in der kommenden Saison mit einem Stammcockpit belohnt zu werden. Jedoch hielt AlphaTauri an der Fahrerpaarung Tsunoda und Ricciardo fest, sodass Lawson ein weiteres Jahr Test- und Ersatzfahrer der beiden Red-Bull-Teams bleibt.