Sergio Pérez hatte vor dem Großen Preis der Formel 1 in Miami damit geliebäugelt, der erste Mexikaner an der Spitze der Fahrerwertung zu werden.
Mit einem Sieg wäre ihm dieser historische Schritt gelungen. Mit der Pole Position sah es auch ganz gut aus mit dem Vorhaben.
Doch geschafft hat es der Red-Bull-Star nicht. Stattdessen musste er Teamkollege Max Verstappen, der neun Plätze hinter ihm gestartet war, zehn Runden vor Schluss vorbeiziehen lassen und sich mit Rang zwei begnügen.
Auch vom Traum, die Führung im WM-Klassement zu übernehmen, muss sich Pérez erstmal verabschieden. Verstappen hat den Vorsprung durch seinen Sieg auf 14 Punkte ausgebaut.
Pérez droht Strafe wegen Verspätung
Es kam sogar noch ein wenig dicker für den 33-Jährigen. Denn die FIA hatte eine Anhörung des WM-Zweiten anberaumt.
Auf das Rennergebnis hatte diese jedoch keinen Einfluss. Denn Pérez hat sich abseits des sportlichen Geschehens etwas zu Schulden kommen lassen.
Wie aus einem Statement der FIA hervorgeht, kam er zu spät zur Fahrerparade vor dem Rennen. Um eine Strafe kam Pérez herum, aber die Kommissare sprachen eine Verwarnung aus.
Die von Red Bull vorgebrachte Erklärung, dass kommerzielle Verpflichtungen zu der Verspätung geführt hätten, ließen die F1-Bosse nicht gelten.