Es war einmal mehr beeindruckend, wie Max Verstappen beim Grand Prix in Mexiko auftrumpfte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Dank eines ganz starken Rennens mit einem furiosen Überholmanöver gleich zu Beginn triumphierte der Formel-1-Star in Diensten von Red Bull, ließ dabei auch Erzrivale Lewis Hamilton hinter sich und legte das nächste Puzzlestück zum langersehnten WM-Titel.
19 Punkte beträgt mittlerweile Verstappens Vorsprung auf den ersten Verfolger im Silberpfeil-Cockpit vor dem Brasilien-GP am Sonntag (18.00 Uhr) – was auch Ross Brawn fasziniert. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)
Mehr als das: Der F1-Sportchef und langjährige Teamchef bei Ferrari und Mercedes fühlt sich durch Verstappen gedanklich wieder bei seinem ehemaligen Schützling Michael Schumacher. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)
„Das erinnert mich daran, wie Michael Schumacher am Donnerstag vor einem Rennwochenende lange Zeit auf der Strecke unterwegs war“, schrieb Brawn in seiner Kolumne auf formula1.com.
Formel 1: Verstappen-Vergleich mit Michael Schumacher
Der Engländer fügte an: „Er sah sich die Kurven an und prüfte die Ausweichmöglichkeiten, falls etwas schief gehen sollte. Er wusste dann, ob man aus einem mutigen Manöver sicher rauskommen kann, und war dann zuversichtlicher, dieses Manöver zu probieren.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
Eine Umsicht und Akribie, wie sie Brawn nun auch Verstappen attestiert: „Max hat die erste Kurve in Mexiko sehr gut analysiert und hatte das Selbstvertrauen, sie zu meistern.“ (NEWS: Verstappen überflügelt sogar Senna)
Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte bereits nach dem Rennen erklärt, sein niederländischer Fahrer habe viel Zeit investiert, um mögliche Strategien am Start durchzugehen.
Ein Aufwand, der sich bezahlt machte: Aus dem Windschatten heraus schob sich der als Dritter gestartete Verstappen an die beiden Mercedes heran, bremste extrem spät und zog so in der ersten Kurve vorbei – und legte damit den Grundstein für seinen neunten Saisonsieg.