Jürgen Klopp war vor dem Legendenspiel zwischen seinen beiden Ex-Klubs FC Liverpool und Borussia Dortmund (2:2) gewohnt launig unterwegs. Im Gespräch mit dem Vereinsmedium der Reds blickte der Trainer auf seine Zeit in Liverpool zurück und gab dabei eine flapsige Antwort.
Klopp wurde gefragt, ob er vor seinem Amtsantritt am 8. Oktober 2015 gedacht hätte, dass seine Zeit in England so erfolgreich werden würde. Er antwortete: „Nein, so dumm kann keiner sein, dass er sich all das erträumt, was ich erleben und erreichen durfte.“
Klopp wird in Liverpool zum Titelhamster
Der 58-Jährige, der aktuell als Global Head of Soccer bei Red Bull fungiert, führte weiter aus: „Als ich kam, war ich schon positiv gestimmt, dass es erfolgreich werden könnte, aber dass es so ein Erfolg wird, konnte keiner ahnen.“
Mit Liverpool gewann Klopp jeweils einmal die Premier League (2019/20), die Champions League (2018/19) und den FA Cup (2021/22). Hinzu kommen der englische Ligapokal (2021/22 und 2023/24), der englische Superpokal (2022/23), der UEFA-Supercup (2019/20) sowie die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft (2019/20).
„Es ist ein kleines Märchen“
„Wenn man bedenkt, wo ich herkomme, dann ist es ein kleines Märchen“, betonte der Deutsche. Er verwies darauf, immer hart für den Erfolg gearbeitet zu haben, doch dies würden viele Menschen machen.
„Aber dass ich hier lande, bei einem der größten und dem wahrscheinlich emotionalsten Verein der Welt, das ist etwas ganz Besonderes“, sagte Klopp.
Klopp verspürt bis heute Stolz
Einen Tag vor dem Legendenspiel durfte er alleine in das Stadion an der Anfield Road und stand auf dem Platz. „Ich habe den Stolz gespürt, dass ich von diesem großen Verein neun Jahre ein Teil sein durfte. Es war meine Heimat und ist auch noch heute meine Heimat.“
Klopp beschrieb es als „verrückt“, das behaupten zu können: „Wenn mir das jemand vor zehn oder elf Jahren gesagt hätte, hätte ich gesagt: Das ist unmöglich.“