Der englische Erstligist Crystal Palace ist wegen eines Falles möglicher „Betriebsspionage“ von der Premier League bestraft worden.

Der letztjährige Ligakonkurrent Cardiff City hatte sich beschwert, dass Palace-Sportdirektor Iain Moody – früher bei den Walisern tätig – über einen Kontakt bei City vor dem Ligaspiel im April Informationen zur taktischen Ausrichtung erhalten habe. ´

Die Verantwortlichen der Liga bestätigten einen Verstoß gegen Regel B16, die besagt, dass sich die Premier-League-Vereine gegenseitig „mit bestem Wissen und Gewissen“ behandeln sollen, und bestraften Palace mit einer nicht genannten Geldstrafe von bis zu 25.000 Pfund (rund 31.000 Euro). Cardiff hatte das Spiel 0:3 verloren und war am Ende der Saison abgestiegen.