Die Zeichen zwischen Real Madrid und Angel Di Maria stehen auf Trennung.
„Er hat darum gebeten, gehen zu dürfen und ein Angebot des Klubs abgelehnt. Diese Situation muss der Spieler lösen. Wenn er keine Lösung für die Zukunft findet, bleibt er bei uns und es gibt kein Problem“, sagte Real-Trainer Carlo Ancelotti auf der Pressekonferenz.
Zuletzt war über ein Interesse von Manchester United spekuliert worden. Die Engländer sollen dem Argentinier fast 250.000 Euro pro Woche bieten.
Außerdem müsste ManUnited etwa 62 Millionen Euro an die Königlichen überweisen. Bei einem gebotenen Fünf-Jahres-Vertrag würde der gesamte Deal dann 125 Millionen Euro umfassen.
Ancelotti äußerte sich auch zu Sami Khedira. „Er hat noch ein Jahr Vertrag und hat eine Verlängerung abgelehnt. Dier Situation ist anders als bei Di Maria, weil er nicht darum gebeten hat, gehen zu dürfen“, sagte der Real-Coach über den Weltmeister.
Der 27-jährige Khedira steht derzeit bei Real auf dem Abstellgleis und wurde bereits mit FC Bayern München in Verbindung gebracht.
Sowohl im Hinspiel des nationalen Supercups gegen den Meister Atletico Madrid (1:1) als auch zuvor im europäischen Supercup gegen den FC Sevilla (2:0) hatte der deutsche Nationalspieler nicht im Kader gestanden.
Eine Verlängerung seines noch bis 2015 laufenden Vertrages hatte Khedira indes abgelehnt.
Der frühere Stuttgarter Bundesligaprofi soll bei Real die letzte Wertschätzung vermissen. Zuletzt war ein Wechsel zum FC Arsenal in die englische Premier League gescheitert.
Jüngst hatte Franz Beckenbauer dem FC Bayern München eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers empfohlen. „Khedira passt in jede Mannschaft. Der würde da sogar sehr gut reinpassen“, hatte Beckenbauer der „Sport Bild“ gesagt.
Ein Wechsel von Vize-Weltmeister Di Maria zu Paris St. Germain war bereits geplatzt. Medienberichten zufolge soll Real rund 60 Millionen Euro für den 26-Jährigen verlangt haben, der sowohl auf den Flügeln als auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann.