Wer in der englischen Premier League erfolgreich sein will, muss hart im Nehmen sein.

Das bekommt dieser Tage auch der junge Nationalspieler Bukayo Saka zu spüren. Dieser sorgt mit seinen Dribblings bekanntlich beim FC Arsenal für Furore. Beim jüngsten 1:0-Erfolg der Gunners gegen Aston Villa bekam der Engländer von seinen Gegenspielern mehrfach auf die Socken. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Was ihn dazu verleitete, bei den Unparteiischen der Partie um mehr Schutz zu bitten – womit er sich aber vor allem den Zorn einer englischen Fußball-Legende zuzog.

„Ich habe mich nicht beim Schiedsrichter beschwert, aber ich wollte ihn wissen lassen, dass das mein Spiel ist, mit Tempo auf Spieler zu rennen“, erklärte Saka nach der Partie: „Und manchmal brauche ich etwas mehr Schutz, wenn Spieler absichtlich versuchen, mich zu treten.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Gerrard: Habe Schrauben in der Hüfte

Aussagen, die bei Steven Gerrard überhaupt nicht gut ankamen. Der ist nicht nicht nur eine Premier-League-Ikone, sondern auch Trainer von Villa.

Angesprochen auf die Saka-Kritik sagte Gerrard: „Das ist Teil des Spiels. Das letzte Mal, als ich nachgesehen habe, war Fußball keine ‚No-contact-Sportart‘.“

Körperlichkeit sei durchaus erlaubt: „Ich sitze jetzt hier mit Schrauben in der Hüfte, ich hatte ungefähr 16 Operationen, ich tue mich gerade schwer, ins Fitnessstudio zu gehen. Das alles war der Preis, den ich zahlte, um einen Lebensunterhalt im englischen Fußball zu verdienen.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Die klare Botschaft an Saka, den er als Spieler liebe: „Er kann sich über diese Seite nicht beklagen. Das ist Fußball.“ Arsenals Trainer Mikel Arteta gab Saka derweil Rückendeckung. „Wir müssen auf die Spieler hören. Sie sind der Grund, warum wir alle hier sind“

Randnotiz zum Schluss: Arsenal beging gegen Aston Villa 14 Fouls. Die „Villains“ kamen auf lediglich 13 Vergehen.