Keine Krönung: Der Traum des Thüringer HC von der erfolgreichen Titelverteidigung in der European League ist geplatzt.

Die Mannschaft von Trainer Herbert Müller verlor am Sonntag im Endspiel gegen den französischen Gastgeber JDA Dijon 25:29 (15:6), ein Jahr nach dem Triumph von Graz landete der Handball-Bundesligist im zweitwichtigsten europäischen Klubwettbewerb nach der Champions League diesmal auf dem zweiten Platz.

Nach der ersten Halbzeit führten die Thüringerinnen noch mit einem souveränen Vorsprung, gaben dann aber das Spiel aus den Händen. Damit bleibt es dabei: Eine Wiederholung des Triumphs ist bislang keinem Team gelungen. Beste THC-Werferinnen im Finale war Johanna Reichert mit acht Toren.

Im Halbfinale hatte das Müller-Team tags zuvor den dreimaligen Champions-League-Sieger Viborg HK aus Dänemark ausgeschaltet (26:24). Dieser sicherte sich im kleinen Finale durch einen 35:30-Erfolg gegen Esztergomi Vitezek den dritten Platz.