Vizemeister Rhein-Neckar Löwen hat zum Saisonstart in der DKB Handball-Bundesliga dank eines Schlussspurts gewonnen.
Die Löwen bezwangen am 1. Spieltag zuhause den SC Magdeburg knapp mit 24:23 (8:11) und vermieden es, sich in die Reihe der Spitzenteams einzureihen, die zum Saisonstart sieglos blieben. (DKB HBL: Ergebnisse und Tabelle)
Von den ersten fünf Teams der vergangenen Saison konnte neben den Löwen nur die SG Flensburg-Handewitt (29:23 gegen TSG Friesenheim) einen Sieg feiern.
Meister THW Kiel (21:27 beim TBV Lemgo), der HSV Hamburg (27:27 beim VfL Gummersbach) und die Füchse Berlin (27:29 bei FrischAuf Göppingen) hatten am 1. Spieltag enttäuscht.
Erster Tabellenführer der DKB HBL ist der Bergische HC, der sich mit 33:27 gegen die SG Bietigheim-Metterzimmern durchsetzte.
Die Löwen lagen bis zehn Minuten vor dem Ende in Rückstand, drehten dann jedoch auf und nutzten die Fehlwürfe Magdeburgs zum Sieg.
Bester Werfer war Löwen-Nationalspieler Uwe Gensheimer mit neun Treffern
„Ein ist ein glücklicher Sieg für uns. 45 Minuten hat es anders ausgesehen. Man hat gesehen, warum Niklas Landin nach Kiel wechselt. Er hat wieder überragend gehalten. Magdeburg hatte irgendwie die Angst vorm Gewinnen“, sagte der neue Geschäftsführer der Rhein-Neckar Löwen, Lars Lamade bei SPORT1.
„Wir haben ein tolles Team und wollen unter den Top 3 landen.“
Im Duell zwischen Gastgeber GWD Minden und der HSG Wetzlar behielten die Gäste die Oberhand und setzten sich mit 30:24 (15:12) durch.